In Mauterndorf treffen eine Burg mit langer Geschichte, ein markantes Ortsbild und verschiedene Möglichkeiten für Touren zu Fuß und mit dem Rad aufeinander. Für Ihre Reiseplanung können Sie zwischen einem Schwerpunkt auf Kultur und Ortsgeschichte und Zeit in der Berglandschaft wählen – oder beides verbinden.
Burg, Ortsbild und Lungauer Geschichte
Die Burg Mauterndorf stammt aus dem 13. Jahrhundert und war früher die Sommerresidenz der Fürsterzbischöfe von Salzburg. Eine weitere historische Spur reicht bis ins Jahr 1002 zurück: In diesem Jahr wurde die Mauterndorfer Mautstation erstmals urkundlich erwähnt. Vom 44 Meter hohen Wehrturm der Burg reicht der Blick über den Lungau.
Auch Kapelle und Museum geben der Burg einen eigenen kulturellen Schwerpunkt. In der Burgkapelle befindet sich ein hochgotisches Fresko aus der Zeit um 1350; ihre Empore ist seit 2018 für Besucherinnen und Besucher begehbar. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Zugang. Im Lungauer Landschaftsmuseum können Sie die Sammlung in der Burg besichtigen. Sie behandelt Bräuche, bäuerliches Leben, Mineralien und Religionen. Im Sommer gelten für das Museum die Öffnungszeiten der Burg Mauterndorf, im Winter ist es geschlossen. Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Zeiten.
Am Fuß der Burg prägen markante Treppengiebelhäuser das historische Ortsbild. Mauterndorf gehört außerdem zu den zehn Gemeinden des Salzburger Lungaus mit einer Samsonfigur. Bei schönem Wetter serviert die Burgschenke Lungauer Spezialitäten auf einer Terrasse mit Blick auf die umliegende Bergwelt.
Ortsrunde oder Wege am Erlebnisberg
Für eine überschaubare Runde führt ein etwa einen Kilometer langer Rundweg um die Burg durch das Areal des alten Schlossparks. Darüber hinaus gibt es in Mauterndorf markierte Wander- und Spazierwege: Das Angebot reicht von einer einstündigen Ortsrunde bis zu Ausflügen in die nähere Umgebung. So können Sie eine kurze Runde im Ort von einer längeren Tour unterscheiden, ohne beide in denselben Tagesplan zu pressen.
Der Erlebnisberg Grosseck-Speiereck ist Mauterndorfs Hausberg und im Sommer ein Wandergebiet. Vom Tal aus ist er zu Fuß über mehrere Wege in rund 2,5 Stunden oder mit der Seilbahn erreichbar. Die einstündige Ortsrunde und der ungefähr zweieinhalbstündige Weg vom Tal zum Berg stehen damit für unterschiedliche Zeitrahmen. Welche Variante Sie wählen, hängt davon ab, ob eine Runde im Ort oder der Weg zum Erlebnisberg den Schwerpunkt bilden soll.
Radfahren, Langlaufen und besondere Fahrten
Der Mur-Radweg, auch Tour de Mur genannt, beginnt in Mauterndorf. Daneben gibt es Mountainbike-, Rennrad- und Trekkingtouren. Im Winter beginnt beim Campingplatz eine 25 Kilometer lange Langlaufloipe nach Tweng/Lanschfeld.
Eine weitere Möglichkeit ist die Taurachbahn: Sie bietet nostalgische Dampffahrten durch den Lungau von Mauterndorf nach St. Andrä und zurück. Die Bahn verkehrt saisonal; prüfen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Fahrkalender. Am Flugplatz Mauterndorf starten abwechslungsreiche Flugrouten durch die bergige Umgebung. Fluggäste können ein besonderes Flugerlebnis genießen und unter Aufsicht eines erfahrenen Fluglehrers auch selbst das Steuer übernehmen.
Den Aufenthalt nach eigenen Schwerpunkten planen
Wer beides verbinden möchte, findet in den verschiedenen Zeitrahmen einen Anhaltspunkt für die Tagesplanung. Die beschriebenen Möglichkeiten lassen sich so nach persönlichen Interessen ordnen, ohne einen festen Ablauf für alle Reisenden vorzugeben.
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