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Auf der Route „Gföller Mahder 1“ liegen die Schwarzbergklamm und die Muckklause auf dem Weg zu den Gföller Mahdern. Weitere Wege führen über einen moorigen Talboden oder zum Gasthaus Wildschütz; Musik- und Baugeschichte ergänzen die Wegziele. Wenn Sie eine Ferienwohnung für Gföll suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Wege, Moor oder Kulturgeschichte den Aufenthalt prägen sollen.

Wanderwege mit eigenen Zielen

Die Wanderroute „Gföller Mahder 1“ führt vom Gasthaus Hintergföll über die Schwarzbergklamm und die Muckklause zu den Gföller Mahdern. Bei Hintergföll beginnt außerdem ein Wanderweg nahe dem stillgelegten Marmorsteinbruch. Er führt zur „Moarlack“ und zum etwas tiefer gelegenen „Gasthaus Hintergföll“. Ein weiterer Weg führt zum Gasthaus Wildschütz im Ortsteil Gföll; für ihn sind 30 Minuten und 1,5 Kilometer angegeben.

Ab der „Moarlack“ führt die Wanderung zur „Alpenwirtschaft Heutal“; der Rückweg zum Auto verläuft über den ebenen Mäanderweg durch das Hochmoor. An der „Talbruck“ darf geparkt werden. Ohne Einkehr dauert diese Wanderung etwa zwei Stunden. Der Mäanderweg verläuft zwischen Moosrem und dem „Alpengasthof Heutal“ über den moorigen Talboden.

Auch mit dem Mountainbike gibt es einen beschriebenen Streckenverlauf: Die gut ausgebaute Strecke mit bester Aussicht beginnt im Tal in Unken, führt über den Sonnberg hinauf ins Heutal und zur Wildalm. Die Bedingungen können variieren; prüfen Sie sie vor der Tour. Von der Skischule Georg Flatscher gelangen Sie direkt auf eine 30 Kilometer lange Loipe.

Die Zeitangaben gehören zu unterschiedlichen Wegen: Die 30 Minuten und 1,5 Kilometer beziehen sich auf den Weg zum Gasthaus Wildschütz. Etwa zwei Stunden ohne Einkehr sind für die Wanderung ab der „Moarlack“ über die „Alpenwirtschaft Heutal“ und den Mäanderweg zurück zum Auto angegeben. So lassen sich die jeweiligen Zeitrahmen bei der Tagesplanung getrennt betrachten.

Musik- und Baugeschichte

Die „Gföller Musi“ wurde 1924 offiziell gegründet. Die Musiker lernten traditionell nach Gehör und spielten alle Stücke auswendig; auch der Familienbezug gehörte zum überlieferten Zusammenhang. Für die Musikgeschichte Gfölls sind damit sowohl das Gründungsjahr als auch die Art des Lernens und Spielens prägend.

Die Muckklause ist ein 1975 renoviertes Bauwerk aus Stein und Holz. Auf der Route „Gföller Mahder 1“ liegt sie zwischen der Schwarzbergklamm und den Gföller Mahdern. Damit treffen in diesem Wegverlauf benannte Natur- und Bauwerke sowie die Geschichte der Holztrift aufeinander.

Zur Ortsgeschichte gehört auch das ehemalige Forsthaus Gföll, vormals Rauschgütl. Nikolaus Rainer verkaufte es Mitte des 19. Jahrhunderts mit 6 Joch und 980 Grundklaftern österreichischen Maßes an das Königlich bayerische Salinenärar. Heute wird das Gebäude privat bewohnt.

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