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Wer Wiel als Ziel auswählt, findet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für eine Entdeckungsreise: den Sulmwasserfall, Wege mit Bezug zu Hans Kloepfer und eine Steinplastik, die an sein Gedicht „Da Ruß“ erinnert. In Sankt Katharina in der Wiel kommen die kleine Pfarrkirche, eine Aussicht bis zur slowenischen Grenze und Angebote am Dorfplatz hinzu. Diese Themen setzen unterschiedliche Akzente. Beim Wasserfall zählt der benannte Wegbezug, bei den Kloepfer-Spuren die Verbindung von Gedichten und Orten; am Dorfplatz geht es um einen Kletterturm für Kinder und Stellplätze für Wohnmobile. So können Sie den Schwerpunkt danach wählen, ob Natur, Literatur oder der Ort Sankt Katharina im Vordergrund stehen soll.

Wasserfall und Landschaft

Der Sulmwasserfall liegt in der Wiel und ist über den Schmuckbauerweg erreichbar. Wenn Sie diesen Wasserfall in den Mittelpunkt stellen möchten, ist der Wegbezug konkret: Der Schmuckbauerweg führt zum Ziel. Der Wasserfall der Weißen Sulm wird wegen seiner einzigartigen, durch Gneis geprägten Form und Schönheit besonders hervorgehoben. Beim Naturthema können Sie so sowohl den benannten Weg als auch die besondere Gestalt des Wasserfalls in den Blick nehmen.

Literatur und Ortsgeschichte

Eine Steinplastik in der Wiel erinnert an die Ballade „Da Ruß“, die Dr. Hans Kloepfer 1917 dichtete. Das Erinnerungszeichen wurde 1975 enthüllt. Die Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen Stationen: 1917 zum Gedicht, 1975 zur Enthüllung der Plastik. So lässt sich der literarische Ursprung von der späteren Erinnerung daran unterscheiden.

Die kleine Pfarrkirche von Sankt Katharina in der Wiel wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut. Die Bergkirche von Sankt Katharina in der Wiel bietet eine Aussicht bis zur slowenischen Grenze. Baugeschichte und Aussicht setzen damit unterschiedliche Akzente: Die eine Angabe führt in die Geschichte des Ortes, die andere richtet den Blick bis zur Grenze.

Wege mit unterschiedlichen Bezügen

Der Hans Kloepfer Weg folgt den beiden Kloepfergedichten „Dahoam“ bis Laaken und „Da Ruß“ bis in die Wiel. Vom Ort Sankt Oswald aus folgt der Hans Kloepfer Weg dem Weg des „gefangenen Ruß“ in die Wiel. Die Gedichttitel und Ortsnamen geben dem Weg einen klaren literarischen Bezug. Außerdem führt ein Wanderweg über Valenti in Richtung Sankt Katharina in der Wiel. Für die Auswahl können Sie die Wegangaben unterscheiden: Beim Hans Kloepfer Weg stehen Gedichte und Zielorte im Vordergrund, beim Weg über Valenti die Richtung Sankt Katharina.

Der Dorfplatz in Sankt Katharina in der Wiel

Am Dorfplatz gibt es einen kleinen Kletterturm für Kinder. Da sich Freizeitanlagen verändern können, prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Zustand, wenn der Turm für Ihre Planung wichtig ist. Der Dorfplatz bietet außerdem vier Stellplätze für Wohnmobile. Prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor der Anreise. So können Sie die Hinweise am Platz nach Ihrem Anlass einordnen: Der Kletterturm richtet sich an Kinder, die Stellplätze sind für Wohnmobile vorgesehen.

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