Der mittelalterliche Wehrturm am Beginn der Marktgasse ist das älteste Bauwerk Knittelfelds – ein prägnanter Einstieg in die Stadtgeschichte. Die Stadt lässt sich aber ebenso über Grünräume, Wasserangebote und Aktivitäten im Freien kennenlernen. Für die Planung hilft es, zuerst zu überlegen, ob Sie Kultur, Erholung im Grünen oder verschiedene Erlebnisse miteinander verbinden möchten.
Grünflächen, Wege und Aussicht
Der Stadtpark ist eine 3,5 Hektar große Grünfläche mit artenreichem Baumbestand und dient der Erholung. Im Park gibt es außerdem eine Minigolfanlage, einen Spielplatz und das Stadtparkcafé. So liegen Grünraum und konkrete Freizeitangebote an einem Ort beisammen. Da sich Details der Einrichtungen ändern können, lohnt es sich, vor einem Besuch aktuelle Informationen zum Stadtpark und zum Schwimmbad zu prüfen.
Eine andere Verbindung ins Grüne bietet die Brunnerkreuzallee nahe dem Ziegelteich: Sie verbindet Knittelfeld mit dem Brunner Wald in Richtung Tremmelberg. Die Tremmelberg-Route führt zu einem weiteren markanten Ziel, dem 42 Meter hohen Aussichtsturm „Turm im Gebirge“. Der 1999 errichtete Turm ist der Endpunkt der Route. Von dort fällt der Blick auf Knittelfeld und die umliegende Bergwelt.
Geschichte im Stadtraum
Der Stadtspaziergang Knittelfeld führt über die Bahnstraße, die Herrengasse, die Frauengasse und den Hauptplatz. Diese Straßenfolge gibt der Erkundung einen klaren Rahmen. Zu den historischen Bauwerken zählt die dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Friedhofskirche St. Johann im Felde. Sie wurde bereits vor 1224 errichtet; ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie vermutlich im späten 15. Jahrhundert.
Auch die Pestsäule in Knittelfeld gehört zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Sie umfasst eine Marienstatue, die zwischen 1714 und 1718 errichtet wurde. Einen anderen Zugang zur Geschichte bietet das Faschingsmuseum: Es beherbergt das gesamte Archiv des BÖF seit der Gründung des Bundes im Jahr 1962. Baugeschichte, religiöse Kunst und Faschingskultur stehen damit als unterschiedliche Themen für einen Aufenthalt zur Wahl.
Freizeit und regionale Erlebnisse
Das Knittelfelder Schwimmbad bietet auf 20.000 m² ein Frei- und Hallenbad, eine großzügige Liegefläche und einen Freizeitbereich mit Rutsche. Wer sich für Bienen und ihre Haltung interessiert, findet ein anderes Thema in der 2022 eröffneten Schauimkerei: Zu ihr gehören ein Bienenlehrpfad und eine Schauschleuder.
Die OM Milcherlebniswelt widmet sich der Milch von der Landwirtschaft über Sortenvielfalt und Qualitätskontrollen bis zur Verarbeitung und zum Käsegenuss. Führungen finden montags bis samstags nach telefonischer Vereinbarung statt. Für die Planung ist daher wichtig, den Besuch vorab telefonisch zu vereinbaren.
Auch eine Radtour führt über die Umgebung hinaus: „Nimm´s Radl 08 – Knittelfeld Stadttour“ überquert die Mur über eine „Schwimmende Brücke“ und führt auf einem Schotterweg weiter nach St. Margarethen. Da sich dieses Routendetail durch Veränderungen an der Infrastruktur ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Routenverlauf. So lassen sich die verschiedenen Seiten Knittelfelds – Stadtgeschichte, Grünräume, Wasserangebote und Wege – gezielt nach den eigenen Interessen gewichten.
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