Zum Inhalt

Vogau verbindet einen Zugang zum Auen- und Moor-Rundweg mit einer Ortsgeschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zuerst abwägen, ob Sie den Schwerpunkt auf den Rundweg oder auf kulturhistorische Themen legen möchten. Die unterschiedlichen Themen bieten konkrete Anhaltspunkte, um Ihren Aufenthalt auszurichten.

Rundweg und Orientierung

Der Auen- und Moor-Rundweg führt durch Vogau, Obervogau und Straß und damit über Vogau hinaus. Zugang zum Rundweg bietet der Aupark Vogau. Von Graz aus erreicht man den Rundweg über die A9 und anschließend über die Ausfahrt Vogau. Diese Angaben beantworten verschiedene Orientierungsfragen: Die Ortsnamen ordnen den Verlauf ein, der Aupark bietet Zugang, und die A9 mit der Ausfahrt Vogau beschreibt die Anreise aus Graz. Wer den Weg zum Schwerpunkt macht, kann Verlauf, Zugang und Anfahrt in der Planung auseinanderhalten.

Wer einen Spielplatz in die Tagesplanung aufnehmen möchte, findet den Kinderspielplatz Vogau an der Oberen Dorfstraße 6. Er verfügt über klassische Spielgeräte und einen Trinkbrunnen. Die Verbindung aus konkreter Adresse und Ausstattung macht ihn als eigene Station für die Planung greifbar.

Römische Spuren und Murgeschichte

Vogau war von 16 v. Chr. bis 476 n. Chr. nachweislich besiedelt. Der Zeitrahmen reicht über die Zeitenwende hinweg und macht die römische Besiedlung zu einem langen Abschnitt der Ortsgeschichte. Bei Grabarbeiten in der Gemeinde wurden 1877 römische Weiler sowie eine Villa entdeckt. Die Villa ist durch konkrete Baumerkmale geprägt: Ihr Vergußboden war mit quadratischen und sechseckigen Ziegeln gepflastert; unter dem Fußboden lag eine Heizung. Bodenbelag und Heizung geben der Fundgeschichte Anschaulichkeit und machen die Bauweise der römischen Villa zum greifbaren Thema.

Die Schifffahrt auf der Mur gehört zu einem deutlich späteren Zeitfenster: Vom 13. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts spielte sie eine wichtige Rolle. Im zeitlichen Vergleich stehen damit römische Besiedlung und Flussschifffahrt als zwei unterscheidbare Kapitel nebeneinander. Wer die Kulturgeschichte Vogaus nach Perioden ordnen möchte, kann die römischen Funde und die Bedeutung der Mur als Schifffahrtsweg als verschiedene Bezugspunkte betrachten.

An der Murbrücke bei Ehrenhausen stehen zwei der vier Brückenheiligen der Gemeinde Vogau: Figuren des heiligen Johannes von Nepomuk und des heiligen Nikolaus. Sie sind etwa 2,5 Meter hoch. Das Pestkreuz an der Kreuzung Querstraße/Römerstraße ist heute noch erhalten und ein mahnendes Zeugnis. Während die Brückenfiguren über ihre Heiligen und ungefähre Höhe charakterisiert sind, steht beim Pestkreuz sein erhaltener, mahnender Charakter im Vordergrund.

Weg oder Kulturgeschichte?

Für die Entscheidung zwischen Weg- und Kulturthema ergibt sich ein klarer Unterschied: Der Rundweg führt durch drei Orte und hat mit dem Aupark einen Zugang; die Geschichte entfaltet sich über mehrere Epochen, bauliche Details und Erinnerungszeichen. Wenn Sie Vogau als Aufenthaltsziel auswählen, können Sie sich daran orientieren, ob Ihnen ein konkreter Wegverlauf oder das Einordnen verschiedener Ortsgeschichten wichtiger ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Fötschach, Gamlitz, Gündorf, Labitschberg, Sankt Andrä-Höch, Gauitsch, Eckberg, Wielitsch

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Leibnitz.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.