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Johnsbach liegt im Nationalpark Gesäuse. Die möglichen Schwerpunkte einer Reise reichen von einem Naturlehrpfad und einem familienorientierten Sagenweg bis zu Höhlengeologie, Klettergärten und regionaler Küche auf einer Almenrunde. Auch der Bergsteigerfriedhof verbindet einen konkreten Ort mit der Geschichte des Bergsteigens. Wer Johnsbach als Ziel erwägt, kann zuerst entscheiden, welche dieser Seiten den Aufenthalt prägen soll; danach lässt sich gezielter nach einer Ferienwohnung suchen.

Wege und Orientierung in Johnsbach

Der Naturlehrpfad Rauchboden kann am Bahnhof Johnsbach begonnen werden. Beim Ausgangspunkt des Sagenwegs „Der Wilde John“ gibt es einen Parkplatz; ein Bahnhof liegt 550 Meter entfernt. Prüfen Sie die Transportverbindungen vor der Anreise erneut. Das Erlebniszentrum Weidendom liegt bei Johnsbach. Wenn Sie es in Ihre Planung aufnehmen, informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebsarrangements.

Der ungefähr 3,5 Kilometer lange Sagenweg verläuft entlang des Johnsbachs und beginnt am Parkplatz beim Weidendom. Er ist als Erlebnisweg für Familien mit Kindern ausgerichtet. Damit bietet er einen anderen Schwerpunkt als ein Weg, bei dem die stille Beschäftigung mit Landschaft und Bergsteigererbe im Vordergrund steht. Da sich die Begehbarkeit saisonal verändern kann, sollten Sie sie vor der Wanderung prüfen.

Der Bibelweg beziehungsweise Bergsteigerfriedhof ist ein leichter, 1,6 Kilometer langer Meditationsweg durch Mischwald. Mit seiner kürzeren Strecke und dem meditativen Charakter unterscheidet er sich sowohl in der Länge als auch im Zweck vom ungefähr 3,5 Kilometer langen Sagenweg. Die saisonalen Wegbedingungen können wechseln; berücksichtigen Sie das bei der Planung. Der Bergsteigerfriedhof ist die letzte Ruhestätte für Menschen, die in den Gesäusebergen und in Bergen weltweit ums Leben kamen. Er ist so ausgerichtet, dass man den Großen Ödstein sehen kann. Wegerlebnis und Bergsteigererbe treffen hier somit in einem konkreten Ort zusammen.

Höhle, Almen und Klettergärten

Ein geologischer Akzent ist die Odelsteinhöhle im hinteren Johnsbachtal. Sie liegt auf 1.085 Metern Seehöhe, ist für ihre grünlich-blauen Aragonitkristalle bekannt und umfasst ein 470 Meter langes Höhlensystem. Diese Details unterscheiden das Höhlenthema von den Wegen im Freien: Im Mittelpunkt stehen hier die Lage im Tal, die Höhe und die Kristalle.

Die Almenrunde beginnt bei der Ebnerkreuzung in Johnsbach und verbindet vier bewirtschaftete Almen. Damit führt ein weiterer Wegschwerpunkt zu regionalen Speisen: Auf den Almen werden hausgemachte Köstlichkeiten wie Kaspressknödelsuppe, Fleischstrudel und Bauernkrapfen angeboten. Die Bewirtschaftung ist saisonal, und das Angebot kann je Alm variieren. Wenn Ihnen die Einkehr wichtig ist, beziehen Sie beides in die zeitliche Planung ein, statt davon auszugehen, dass jede Alm jederzeit dasselbe anbietet.

Rund um Johnsbach gibt es außerdem Sportklettergärten mit Routen durch kompakten Fels. Das Spektrum reicht von leichten Linien im 3. Schwierigkeitsgrad bis zu anspruchsvollen Projekten im Bereich 10-. So stehen unterschiedliche Kletterschwierigkeiten nebeneinander; daraus folgt jedoch nicht, dass jede Route für jede Person geeignet ist. Prüfen Sie vor dem Klettern die örtlichen Einschränkungen. Zusammen mit den verschiedenartigen Wegen, der Höhle und den Almen ergibt sich ein breites Spektrum an Aktivitäten, ohne dass dafür ein einziger gemeinsamer Tourenablauf vorausgesetzt werden muss.

Weitere Reiseziele entdecken: Gams Bei Hieflau, Sankt Martin Am Grimming, Rottenmann, Geiergraben, Gatschberg, Gößl, Trieben, Grundlsee.

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