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Sankt Lambrecht bietet Naturwege und klösterliche Geschichte mit klar unterschiedlichen Akzenten. Der Weg durch die Klamm führt über Stiegen und Brücken zu einer Wiese mit Aussichtspunkt; die Sammlungen des Stiftsmuseums geben Einblick in die Geschichte des Benediktinerstifts. Dazu kommen Almwanderungen, ein anspruchsvoller Mountainbike-Trail und Erlebnisse an Teichen. Für Ihre Reiseplanung können Sie zuerst zwischen Wandern, Pilgerwegen und Kultur wählen, statt alle Themen in einen einzigen Tagesplan zu packen.

Wandern und Pilgern

Die Klamm in Sankt Lambrecht ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Der Weg hindurch führt über Stiegen und Brücken zu einer Wiese mit Aussichtspunkt. Die Grebenzen-Höhen setzen einen anderen landschaftlichen Akzent: Ihre farbenreichen Almweiden liegen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und eignen sich zum Wandern. Die Grebenzen Höhen Sommerbahn bringt Besucher zu grünen Almwiesen und leicht erreichbaren Gipfeln; dort sind Wandern und Mountainbiken möglich. Da die Sommerbahn saisonal fährt, prüfen Sie vor der Planung den Fahrplan. Der Bahnhof Mariahof-St. Lambrecht liegt 8 Kilometer von der Talstation der Grebenzen entfernt.

Zwei Wanderwege lassen sich nach Start und Ziel unterscheiden. Der St. Lambrechter Rundwanderweg beginnt und endet beim Benediktinerstift St. Lambrecht. Von Sankt Lambrecht führt ein gut begehbarer Wanderweg entlang künstlerisch gestalteter Kreuzwegstationen der Sankt-Lambrechter Künstlerin Anna Heck zur Wallfahrtskirche Maria Schönanger. Die Kirche ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Beim Rundwanderweg ist das Stift der Bezugspunkt für Anfang und Ende; der andere Weg führt zu einem benannten Ziel.

Teiche und Bewegung im Freien

Der Podolerteich liegt mitten im Wald des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen auf 1.050 Metern Seehöhe. Bis zum 31. Dezember 2026 ist er jederzeit frei zugänglich. Vom Parkplatz führt ein etwa fünfminütiger Spaziergang durch den Wald zum Teich. Am Weirerteich gibt es einen Badesteg und eine Liegewiese. Das Freibad St. Lambrecht verfügt über ein Becken für Erwachsene, ein Kinderbecken mit Spielsachen sowie einen Spielplatz mit Kletterturm, Schaukel und Karussell.

Für Mountainbiker bietet der Kärntner Grenztrail eine eigene Herausforderung: Der Trail ist knapp zwei Kilometer lang, anspruchsvoll und verläuft entlang der steirisch-kärntnerischen Grenze zum Auerlingsee. Von dort führt die Fahrt im Talboden zurück nach Sankt Lambrecht. Die Streckenlänge und der Rückweg sind damit klar benannt; die Grebenzen-Höhen wiederum werden als Ort zum Wandern und Mountainbiken beschrieben.

Stiftsgeschichte und weitere Entdeckungen

Die Sammlungen des Stiftsmuseums geben Einblick in die 950-jährige Geschichte des Benediktinerstifts. Eine andere Seite der Anlage zeigt die Peterskirche: Sie liegt im Stift St. Lambrecht und ist eine gotische Kirche. Der Stiftsgarten St. Lambrecht umfasst 3,5 Hektar. Er wurde Mitte des 17. Jahrhunderts nach Plänen des Admonter Hofgärtners Hans Strudl und des Stiftsbaumeisters Domenico Sciassia angelegt. Museum, Kirche und Garten setzen somit unterschiedliche Akzente auf Geschichte, Architektur und Gartenanlage.

Auch Natur und Tierwelt haben eigene Themen: Die Ausstellung „Wildtier & Lebensraum“ stellt heimische Wildtiere vor und vermittelt Zusammenhänge zwischen den Tieren und ihren Lebensräumen. Führungen am Straußenhof Wallner geben Einblicke in das Leben und die Aufzucht von Straußen. Bei einem Kosmetikkurs auf dem Bauernhof können Sie außerdem lernen, wie Kosmetik hergestellt wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Teufenbach, Katsch an der Mur, Sankt Ruprecht Ob Murau, Mühlen, Schöder, Sankt Blasen, Krakauschatten, Zeutschach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Murau.

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