Am Fuß des Steinbergs liegt Mühldorf Bei Feldbach. Für einen Aufenthalt kommen Landschaft, Rad- und Wanderrouten sowie Kulturangebote als unterschiedliche Schwerpunkte infrage. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie zuerst klären, ob Geologie, Bewegung im Freien oder Kultur den Ausschlag für Ihren Reiseplan gibt.
Steinberg und Landschaft
Der Steinberg von Mühldorf ist ein alter Vulkankegel. Die vulkanische Formation „Steinberg von Mühldorf“ entstand vor etwa 2,64 Millionen Jahren. Sie besteht aus mehreren Lava- und Tuffkomplexen unterschiedlichen Alters, die miteinander verschmolzen sind. Entstehungszeit und Zusammensetzung ergänzen einander: Die Altersangabe verortet die Formation zeitlich, während die verschieden alten Komplexe ihren geologischen Aufbau erkennen lassen. Zahlreiche Obst- und Weingärten durchziehen Mühldorf; sie fügen der vulkanischen Landschaft einen kultivierten Aspekt hinzu. Geologische Entstehung und heutige Kulturlandschaft verweisen auf zwei unterschiedliche Zeitebenen des Ortes.
Rad- und Wanderrouten
Die Hauptradroute 2 (HR 2) führt auf 15,8 Kilometern von Auersbach nach Mühldorf. Ihre beiden Endpunkte und die genaue Streckenlänge geben der Radplanung einen klar umrissenen Bezug. Die „MÜHLDORF Fischteichrunde“ ist eine Wanderroute durch den Taxbergwald und am Edelsbach entlang zu den Fischteichen, die als Labestelle für durstige Wanderer dienen. Rad- und Wanderangebote unterscheiden sich hier bereits im Verkehrsmittel und im beschriebenen Verlauf. Rollstuhlgeeignet ist der Hin- und Rückwegabschnitt vom Gasthaus zu den Fischteichen.
Der Wanderweg „Rückgrat“ führt von Feldbach über Mühldorf, Gossendorf und den Mühlsteinbruch bis in den Kurort Bad Gleichenberg und bildet das Rückgrat des Wanderwegenetzes. Im Vergleich zur Fischteichrunde, die zu einem benannten Ziel führt, verläuft „Rückgrat“ über mehrere Orte bis zu einem Kurort. Damit unterscheiden sich die beiden Wanderangebote durch ihren Verlauf und ihre genannten Ziele.
Kapelle, Gedenkweg und Nostalgiewelt
Die Herz-Jesu-Kapelle in Mühldorf wurde 1932 errichtet und am 7. Mai 1933 geweiht. Die beiden Daten haben unterschiedliche Rollen: 1932 bezeichnet die Errichtung, der 7. Mai 1933 die Weihe. Der Martin Gutl-Gedenkweg ist dem Andenken an den Priester Martin Gutl gewidmet. Kapelle und Gedenkweg setzen damit verschiedene historische Akzente: Bau und Weihe einerseits, das Gedenken an einen Priester andererseits.
In der Nostalgiewelt Posch können Besucher das Cockpit eines begehbaren Flugzeugs auf dem Dach betreten. Außerdem bietet die Nostalgiewelt Rundfahrten durch das Vulkanland in einem über 100 Jahre alten Oldtimer an. So stehen dort zwei unterschiedliche Erlebnisse zur Wahl: der Zugang zum Cockpit vor Ort oder eine Fahrt durch die Region im historischen Auto.
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