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Wein, Ortsgeschichte und Landschaft geben einem Aufenthalt in Sankt Anna Am Aigen unterschiedliche Schwerpunkte. In der Vinothek Steiermark stehen steirische Weine und regionale Erzeugnisse im Mittelpunkt; Sixthaus, Pfarrkirche und Mahnmal verweisen auf verschiedene Kapitel des Ortes. Der Weinweg der Sinne setzt einen landschaftlichen Akzent. Die Themen bieten unterschiedliche Ansatzpunkte, um einen Aufenthalt zu planen.

Wein und regionale Erzeugnisse

In der Vinothek Steiermark können Sie rund 220 erlesene Weine aus den drei steirischen Anbaugebieten fachkundig beraten verkosten und mitnehmen. Die Auswahl kann sich im Lauf der Zeit ändern. Neben Wein gehören auch Winzersekte, Edelbrände, Schokoladen, Weinaccessoires und handwerkliche Erzeugnisse zum Angebot. Wer verschiedene regionale Produkte kennenlernen möchte, findet hier also mehr als eine reine Weinauswahl.

Verkostungen für Gruppen ab acht Personen finden nach vorheriger Anmeldung statt. Wenn Sie eine Gruppenverkostung planen, melden Sie sich vorab an und klären Sie die konkreten Absprachen vor der Anreise. So lässt sich dieser Besuchspunkt gezielt in die Reiseplanung aufnehmen, statt ihn als spontane Verkostungsmöglichkeit vorauszusetzen.

Ortsgeschichte und Erinnerungsorte

Unmittelbar am Kirchplatz steht das Sixthaus, das als ältestes Haus in Sankt Anna Am Aigen gilt. Das gut erhaltene Gebäude ist ein Relikt aus dem 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche wiederum steht an der Stelle einer Anna-Kapelle, die erstmals 1545 erwähnt wurde. Der Bau der heutigen Kirche wurde 1712 abgeschlossen; zu ihren Kunstwerken zählt ein Bild der Heiligen Dreifaltigkeit, das um 1730 entstand.

Die Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen Stationen: 1545 ist die erste Erwähnung der Kapelle, 1712 der Abschluss des Kirchenbaus und um 1730 die Datierung des Bildes. Damit lassen sich die historischen Angaben zur Kirche zeitlich auseinanderhalten, ohne sie zu einem einzigen Bauereignis zusammenzufassen.

Das Mahnmal im Zentrum von Sankt Anna Am Aigen erinnert an die Kriegsgeschehnisse und wurde 1999 neu errichtet. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der Maria Theresienstein: Er ist ein Grenzstein, der zur Zeit von Kaiserin Maria Theresia errichtet wurde. Beide Themen ergänzen die Baugeschichte um Erinnerung und Grenzgeschichte.

Das Bienenmuseum Anton Weiß liegt in Jamm bei Sankt Anna am Aigen. Es zeigt die traditionelle Imkerei des vergangenen Jahrhunderts und bietet damit einen eigenen Zugang zur regionalen Geschichte des Handwerks. Zusammen mit den Orten im Zentrum erweitert das Museum den Blick auf unterschiedliche Aspekte der Vergangenheit, ohne dass diese zu einer einzigen historischen Erzählung werden müssen.

Landschaft und Natur

Der Weinweg der Sinne führt durch geologisch abwechslungsreiches Gelände und erreicht Höhen von bis zu 600 Metern. Die Verbindung aus wechselnder Geologie und Höhenlage kennzeichnet dieses Landschaftsthema. Die Höll wiederum gehört zum Natura-2000-Gebiet. Wer sich für die Natur interessiert, findet damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte: den Weg mit seiner geologischen Vielfalt und die Höll mit ihrem Schutzgebietsbezug.

Hotels passend zum Reiseinteresse suchen

Für Ihre Suche nach einem Hotel in Sankt Anna Am Aigen können Sie zunächst den Schwerpunkt Ihrer Reise festlegen: steirische Weine und regionale Produkte, Ortsgeschichte oder Landschaft. Diese Interessen führen zu unterschiedlichen Themen für den Aufenthalt.

Weitere Reiseziele entdecken: Weinburg Am Saßbach, Sankt Peter Am Ottersbach, Grabersdorf, Wetzelsdorf, Waasen Am Berg, Oberrakitsch, Neusetz, Gemeinde Murfeld.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Südoststeiermark.

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