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Die Walder Fasnacht, die Expositurkirche zum Hl. Thomas und die Erdpyramiden stehen für unterschiedliche Seiten Walds. Zusammen mit dem Wildtier-Erlebnispfad, der Aussichtskanzel „Innblick“ und benannten Routen lässt sich ein Aufenthalt nach Kultur, Natur und konkretem Weginteresse ausrichten.

Kirche und Fasnacht

In Wald befindet sich die Expositurkirche zum Hl. Thomas in Arzl Wald. 1493 wurde in Wald eine Kapelle zu Ehren des heiligen Apostels Thomas erbaut. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1909 gab Baumeister Hörmann aus Mötz der Filialkirche Wald ihr heutiges Aussehen. Die Daten erzählen von unterschiedlichen Etappen: Die Kapelle ist mit ihrer Errichtung 1493 verbunden, das heutige Aussehen der Filialkirche mit dem späteren Brand und der Arbeit des Baumeisters.

Die Walder Fasnacht ist ein anderer, terminabhängiger Reiseanlass. Sie findet alle vier Jahre im Weiler Wald statt. Nach dem Mittagsläuten setzen sich mehr als 200 Männer und Burschen ihre Larven auf und ziehen durch das Dorf. Wenn Sie dieses Ereignis zum Anlass Ihrer Reise machen möchten, prüfen Sie den angekündigten Veranstaltungstermin vorab. Der Vierjahresrhythmus ist dabei ein wichtiger Unterschied zu einem jährlich wiederkehrenden Fest.

Naturkunde und Aussicht

Die Erdpyramiden sind eine naturkundliche Besonderheit und das Ergebnis jahrhundertelanger Erosion. Anders als bei der Geschichte der Kirche steht hier kein einzelnes Baujahr, sondern ein über lange Zeit wirkender Naturprozess im Mittelpunkt. Der Rundweg Erdpyramiden umfasst außerdem einen kurzen Abstecher zu einem Wasserfall. So kommt zum geologischen Schwerpunkt ein weiteres Naturmotiv hinzu.

Der Wildtier-Erlebnispfad liegt in Arzl/Wald in der Nähe der Jausenstation „Waldeck“. Dort erfahren Besucher anschaulich Wissenswertes über das Leben der Wildtiere der Region. Damit unterscheidet sich sein Thema von den Erdpyramiden: Hier steht die Tierwelt im Mittelpunkt, dort die Wirkung der Erosion auf die Landschaft.

Von der Aussichtskanzel „Innblick“ bietet sich ein Blick auf das Inntal. Das ist eine weitere Perspektive auf die Landschaft: Während die Erdpyramiden eine geologische Besonderheit zeigen und der Erlebnispfad die Tierwelt in den Blick nimmt, steht hier die Aussicht im Vordergrund.

Routen und Unterkunft planen

Die Route „Arzl – Benni-Raich-Brücke – Wald“ führt von Arzl in Richtung Wald bis zur Siedlung „Pitzenebene“. Dort können Sie die Hängebrücke mit einer Spannweite von 137,7 m bewundern. Die Wegbeschreibung nennt damit sowohl den Verlauf als auch einen konkreten Punkt, an dem die Brücke zu sehen ist.

Die Route „Wald 3“ ist mit dem Bus bis zur Haltestelle Wald Feuerwehr erreichbar. Damit unterscheiden sich die Angaben in ihrem Planungsschwerpunkt: Bei „Arzl – Benni-Raich-Brücke – Wald“ sind Verlauf und Brücke benannt, bei „Wald 3“ die Busanreise bis zur Haltestelle. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt, wenn Sie diese Anreisemöglichkeit nutzen möchten.

Wenn Sie für einen Aufenthalt in Wald nach einer Ferienwohnung suchen, legen Sie zuerst Ihren Reiseanlass fest. Für die Walder Fasnacht ist der Vierjahresrhythmus ein konkreter Faktor bei der Wahl der Reisedaten. Bei Naturinteressen können Sie stattdessen Erosionsformen, die regionale Tierwelt oder den Blick ins Inntal in den Vordergrund stellen. Vergleichen Sie anschließend die Lage der konkreten Unterkunft mit den Zielen, die Sie tatsächlich besuchen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Ried, Leins.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arzl Im Pitztal.

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