Zum Inhalt

In Imst treffen Stadtgeschichte und alpine Landschaft aufeinander: Der Eingang der Rosengartenschlucht liegt mitten im Stadtzentrum und führt direkt ins alpine Gelände. Dazu kommen Zeugnisse aus verschiedenen Epochen, Wege zum Wasserfall und Angebote in Hoch-Imst. Welche davon Ihren Aufenthalt prägen sollen, lässt sich an konkreten Interessen festmachen – von Fasnacht und Archäologie bis zu Schlucht und Berg.

Stadtgeschichte und Fasnacht

Das Museum im Ballhaus gibt mit Kunst- und Alltagsgegenständen aus verschiedenen Epochen Einblick in die Geschichte der Stadt, von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Eine weitere prägende Tradition ist das Schemenlaufen: Der Fasnachtsumzug umfasst 26 unterschiedliche Maskentypen und findet mit Ausnahmen alle vier Jahre im Februar statt. Die konkreten Termine variieren je Zyklus; wenn Sie wegen des Umzugs anreisen möchten, prüfen Sie daher den jeweiligen Veranstaltungstermin. Das Imster Fasnachtshaus befindet sich am Streleweg 6 in 6460 Imst.

Auch die Via Claudia Augusta gehört zur Geschichte des Ortes. Die römische Straße verlief von der Adriaküste und den Ebenen des Po über die Alpen bis zur Donau und führte durch Imst; heute wird sie wieder stärker genutzt. Weil sie hier vorbeiführte, errichteten die Römer vermutlich eine Straßenstation in Imst. Ein anderes frühes Kapitel belegen Relikte einer frühchristlichen Kultstätte: Bei der Restaurierung der Laurentiuskirche kam 1960 unter anderem eine annähernd quadratische Chorschrankenplatte mit Christusmonogramm zum Vorschein. Die Funde werden in die erste Hälfte des 5. Jahrhunderts datiert.

Rosengartenschlucht, Blaue Grotte und Imster Bergl

Die Rosengartenschlucht ist ein Naturdenkmal, 1,5 Kilometer lang und überwindet rund 250 Höhenmeter. Auf dem Pfad durch die Schlucht liegen rauschende Wasserfälle, Alpenrosen und kleine Tunnel. Der Weg verbindet damit einen Einstieg mitten im Stadtzentrum mit dem Übergang ins alpine Gelände. Länge und Höhenmeter geben eine Orientierung für die Planung; prüfen Sie vor dem Besuch auch die Wegbedingungen.

In der Rosengartenschlucht bei Hoch-Imst liegt die Blaue Grotte, ein Stollen aus der Zeit des historischen Bergbaus. Dort wurde bereits in der Römerzeit silberhaltiger Bleiglanz abgebaut, vermutlich mit der Feuersetzmethode. Die Grotte liegt etwa zehn Gehminuten unterhalb von Hoch-Imst und ist durch die Rosengartenschlucht oder direkt über einen Wanderweg erreichbar. Da sich Wegbedingungen ändern können, empfiehlt sich ein aktueller Blick darauf vor dem Besuch.

Im Zentrum von Imst ragt das Imster Bergl auf, ein markanter Felsen, der auch Kalvarienberg genannt wird. Geformt wurde er vor etwa 26.000 Jahren während der Eiszeit. Die Berglhäuser sind direkt in den Felsen des Imster Bergls integriert; über einen historischen Kreuzweg lässt sich der Berg besteigen, von dem aus sich ein Ausblick auf Imst bietet. So stehen an diesem Ort geologische Entstehung, besondere Bauweise und ein historischer Weg nebeneinander.

Hoch-Imst: Pisten, Coaster und Bergtouren

Das Skigebiet Hoch-Imst bietet zwischen 1.000 und 2.100 Metern Seehöhe neun Pistenkilometer, einen Funpark und zwei Naturrodelbahnen. Die Imster Bergbahnen bringen Besucher in wenigen Minuten auf über 2.000 Meter Höhe. Als weitere Aktivität ist der 3.535 Meter lange Alpine Coaster in Hoch-Imst bekannt, der als längste Alpen-Achterbahn der Welt beschrieben wird. Prüfen Sie vor der Planung die aktuelle Verfügbarkeit der Angebote.

Der Imster Klettersteig führt von der Muttekopfhütte auf den 2.623 Meter hohen Maldonkopf und umfasst eine 20 Meter lange Seilbrücke. In den Felsen des Muttekars sind häufig Steinböcke zu beobachten. Für eine andere Art von Unternehmung führen Family-Canyoning-Touren durch die Rosengartenschlucht in Hoch-Imst; dazu gehören kleine Abseilstellen, Rutschen und kristallklare Becken. Bei Interesse an einer Tour sollten Sie die aktuelle Verfügbarkeit prüfen.

Wege und Anreise planen

Der Weg zum kleinen Putzenwasserfall führt an der historischen Putzenschanze vorbei, die den Pfad seit 1932 prägt. Anschließend führt der Weg zurück ins Zentrum von Imst. Der Bummelbär fährt von Imst durch das Gurgltal, vorbei am Hexendorf Tarrenz bis nach Nassereith und wieder zurück. Da sich der saisonale Betrieb ändern kann, prüfen Sie vorab die Fahrtmöglichkeit. Der Bummelbär kann außerdem für Kindergeburtstage, Veranstaltungen und private Touren gebucht werden; bei Interesse lohnt sich die vorherige Klärung der Buchungsbedingungen.

Für die Anreise in die Outdoorregion sind der Bahnhof Imst-Pitztal und drei Haltestellen in Schönwies, Imsterberg und Roppen relevant. Sie verbinden die Outdoorregion mit dem übrigen Tirol und den benachbarten Bundesländern. Welche Verbindung für Ihren Aufenthalt passt, hängt von Ihrer konkreten Planung ab.

Die Unterkunft passend zum Aufenthalt wählen

Für die Suche nach einem Hotel in Imst hilft es, zuerst den Schwerpunkt des Aufenthalts festzulegen: Möchten Sie den Termin des Schemenlaufens einplanen, die Stadtgeschichte erkunden oder Wege in der Schlucht und Aktivitäten in Hoch-Imst in den Mittelpunkt stellen? So orientiert sich die Wahl an Ihrem tatsächlichen Programm, statt an einer pauschalen Vorstellung davon, was ein Aufenthalt in Imst umfasst.

Weitere Reiseziele entdecken: Arzl Im Pitztal, Imst, Karrösten, Imsterberg, Jerzens, Längenfeld, Mieming, Obsteig, Oetz, Sankt Leonhard Im Pitztal, Sautens, Silz, Stams, Sölden, Umhausen, Wenns, Köfles, Haiming, Nassereith, Roppen, Mötz, Tarrenz, Rietz, Karres, Obergurgl, Thannrain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tirol.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.