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Der blaugrüne Habicher See, Wege durch den Wald und die Glockengeschichte der Familie Grassmayr geben einem Aufenthalt in Habichen verschiedene Anknüpfungspunkte. Sie können den Schwerpunkt auf ein kleines Naturziel, einen Weg mit Kapellenstationen oder historische Details zum Glockenguss legen. Für die Wegwahl sind der Verlauf und die Kinderwageneignung der Varianten besonders konkrete Orientierungspunkte.

Der Habicher See und die Wege dorthin

Der kleine, blaugrüne Habicher See liegt am Waldrand bei Habichen. Es handelt sich um einen Weiher, etwa 25 Meter breit und 50 Meter lang. Damit ist er ungefähr doppelt so lang wie breit; die Maße geben dem kleinen Gewässer eine anschauliche Proportion. Der See ist ein klar umrissenes Naturziel am Waldrand.

Die Wanderung „9 Schätze“ zum Habicher See führt durch den Wald in Richtung Habichen und zweigt zum See ab. Die Antoniuskapelle liegt auf diesem Weg vor der Abzweigung. Eine alternative Route durch den Lindenwald nach Habichen führt ebenfalls zum See und eignet sich für Kinderwagen; Wegbedingungen können variieren. Wenn Sie mit Kinderwagen unterwegs sind, bietet sich diese Alternative an. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Auf dem Rückweg führt die Route an der Burgstallkapelle vorbei. Bei der Kapelle gibt es einen kleinen Aussichtsbalkon mit Sitzgelegenheit. Damit ist die Burgstallkapelle nicht nur eine Wegstation, sondern auch mit einem Platz zum Sitzen verbunden. Die beiden Kapellen markieren unterschiedliche Abschnitte des Weges: Die Antoniuskapelle liegt vor der Abzweigung zum See, die Burgstallkapelle auf dem Rückweg. Diese Reihenfolge hilft, die Stationen entlang des Hin- und Rückwegs für die Wegeorientierung auseinanderzuhalten und den Aussichtsbalkon am Rückweg zu verorten.

Eiskeller und Glockengeschichte

Der Eiskeller verbindet ein physisches Merkmal mit historischer Nutzung. Durch Strömungen im Inneren des Felsens hält er konstant eine Temperatur von 0 bis 2 °C. Bis in die 1960er Jahre wurde er als natürlicher Kühlschrank genutzt. Die Temperatur macht die Besonderheit des Felsinneren konkret; die frühere Nutzung zeigt die praktische Rolle des Eiskellers in der Vergangenheit.

An der Route zum Habicher See liegt das Glockengießerhaus der Familie Grassmayr. Seine Fassaden sind mit Fresken bemalt. Fresken sind Wandmalereien und geben den Fassaden ein konkretes architektonisches Merkmal. Das Graßmayrhaus in Habichen steht per Bescheid unter Denkmalschutz.

Die Familiengeschichte lässt sich auf ein genaues Ereignis beziehen: 1599 goss Bartlme Grassmayr in der Hafengießerei seiner Familie in Habichen die erste Glocke. Damit legte er den Grundstein für das Familienunternehmen. Der Glockenguss, die Häuser und der Eiskeller eröffnen unterschiedliche historische und bauliche Blickwinkel auf die Themen dieses Aufenthalts.

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