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Archäologisch bedeutende Fundstätten, die gotische Pfarrkirche St. Johannes, die spätgotische Viertlsäule, Wanderwege, geschützte Feuchtwiesen und eine wetterabhängig betriebene Natureisfläche geben Ampass unterschiedliche Akzente. So können Sie den Ort anhand konkreter Kultur- und Naturthemen für Ihren Aufenthalt einordnen.

Lage und archäologische Prägung

Ampass liegt am Südufer des Inn an der alten Salzstraße nach Hall. Im Verhältnis zu seiner Flächenausdehnung weist Ampass die höchste Dichte an archäologisch bedeutenden Fundstätten in Tirol auf. Die archäologische Prägung ist damit ein eigener Schwerpunkt neben den einzelnen benannten Bauwerken und Landschaftsmerkmalen des Ortes.

Viertlsäule und Pfarrkirche St. Johannes

Auf der Anhöhe Sonnenbühel steht an der Straße nach Hall die Viertlsäule. Sie gilt als kunsthistorisch bedeutendste spätgotische Bildsäule in Nordtirol. Ihre kunsthistorische Einordnung macht sie zu einem konkreten Thema für alle, die sich für spätgotische Bildwerke interessieren.

Die gotische Pfarrkirche St. Johannes ist mit mehreren historischen Ereignissen verbunden. 1567 brannte sie nach einem Blitzeinschlag vollständig aus. Bei Restaurierungsarbeiten wurde 1955 an der Südseite des Chors ein Christophorus-Fresko aus dem frühen 16. Jahrhundert entdeckt. Die Kirche gilt außerdem als beliebte Hochzeitskirche.

Die Viertlsäule steht für ein einzelnes spätgotisches Bildwerk; bei der Kirche treten neben der Bauart die Geschichte des Brandes, das Fresko und ihre Rolle als Hochzeitskirche hervor. So setzen die beiden Kulturorte unterschiedliche Akzente.

Wanderwege, Feuchtwiesen und Eislauf

Der Innsbrucker Almenweg ist ein Wanderweg rund um Ampass. Auch der Kaspar Sautner-Weg ist ein Wanderweg rund um Ampass. Er ist nach einem Tiroler Freiheitskämpfer benannt. Damit ergänzt beim Kaspar Sautner-Weg der historische Namensbezug den Ortsbezug der Route. Prüfen Sie vor einer Wanderung die örtlichen Wegbedingungen.

Der kleine Taxerhofsee, auch Köglmoor genannt, liegt im Gemeindegebiet von Ampass. Seine Schilfbereiche und Feuchtwiesen stehen unter Schutz. Dieser Naturbezug unterscheidet sich von den benannten Wanderwegen: Hier stehen ein Feuchtlebensraum und sein Schutzstatus im Mittelpunkt.

Eine weitere Aktivität ist der Natureislaufplatz Ampass. Seine etwa 55 × 25 Meter große Eisfläche ist zum Eislaufen, Eishockeyspielen und Eisstockschießen vorgesehen. Der Betrieb ist saisonal und wetterabhängig. Für die Planung ist diese Bedingung entscheidend: Die drei Aktivitäten nutzen dieselbe Eisfläche, doch ob sie zur gewünschten Zeit möglich sind, hängt vom Wetter ab.

Anreise und Aufenthalt planen

Für die Anreise mit dem Bus ist die Regiobuslinie 505 ein möglicher Orientierungspunkt. Eine VVT-Information vom 9. Juli 2024 nennt Verbindungen von Ampass nach Innsbruck und Hall montags bis samstags im Halbstundentakt. Sie beschreibt außerdem die Verlängerung der Linie bis Mils. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Für die Wahl Ihres Aufenthalts können die unterschiedlichen Schwerpunkte von Ampass eine Orientierung geben: archäologische Fundstätten, kunsthistorische Bauwerke, Wanderwege, geschützte Feuchtwiesen oder eine wetterabhängige Aktivität auf dem Eis. Wenn Sie Ampass als Ziel gewählt haben, können Sie anschließend nach Hotels in Ampass suchen und Ihre weitere Planung an den Interessen ausrichten, die für Sie im Vordergrund stehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Scharnitz, Ranggen, Fulpmes, Navis, Gnadenwald, Volderau, Telfes Im Stubai, Kolsass.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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