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Fulpmes bietet für Ihre Ausflugsplanung unterschiedliche Schwerpunkte: Im Ort stehen Schmiedegeschichte und Kirchenkunst, im Schlick 2000 Naturwege, Aussicht und Kinderangebote im Vordergrund. Sie können die Auswahl danach treffen, ob Sie sich eher für historische Objekte, einen erklärenden Weg durch die Natur oder einen konkreten Aussichtspunkt interessieren. Die Wege unterscheiden sich in ihrem Ziel, ihrer Landschaft und den Themen, die unterwegs begegnen.

Schmiedemuseum, Krippen und Kirchenkunst

Im Riedlhaus zeigt das Schmiedemuseum in Fulpmes die Entwicklung der Schmiedekunst und Originalwerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert. Zu den Hauptattraktionen gehört die alte Riedlschmiede mit einer weitgehend original erhaltenen Schleifmaschine aus dem Jahr 1812 und einem Schmiedehammer von 1836. Die beiden datierten Werkzeuge geben dem Museumsbesuch konkrete Anhaltspunkte: Sie lassen sich nach Funktion und Entstehungszeit unterscheiden, statt als eine einzige undatierte Werkstattkulisse wahrgenommen zu werden. Wer sich für Handwerk interessiert, findet hier einen Zugang über Gegenstände und ihre Geschichte.

Das Tiroler Krippenmuseum Fulpmes liegt mitten im Dorf, gegenüber der Kirche und beim 500 Jahre alten Platzwirt. Damit ist sein Standort anders verankert als die einzelnen Werkstücke im Schmiedemuseum: Hier gehört die zentrale Lage im Dorf zur Orientierung. In der Pfarrkirche von Fulpmes befindet sich außerdem ein Heiliges Grab, das der örtliche Architekt Clemens Holzmeister entworfen hat. Es stammt aus dem Jahr 1952. Krippenkunst und Kirchenwerk setzen somit eigene kulturelle Akzente, während die Schmiedesammlung den Blick auf das Handwerk richtet.

Naturwege und Aussicht im Schlick 2000

Der Naturlehrweg Schlick 2000 startet in Fulpmes-Schlick 2000 und führt von der Bergstation Kreuzjoch durch Zirbenwälder und Latschenfelder zur Schlicker Alm. Der Weg ist familienfreundlich und kinderwagentauglich. Verschiedene Stationen erklären Gesteine, Bäume und Tiere, die in der Umgebung vorkommen. So verbindet sich die Wegstrecke mit naturkundlichen Themen; für die Auswahl ist das ein anderer Schwerpunkt als eine Route, bei der vor allem Landschaft oder Aussicht im Vordergrund stehen.

Der Scheibenweg führt vom Panoramasee durch einen Fichtenwald zur Mittelstation Froneben. Seine benannten Endpunkte helfen dabei, ihn von den anderen Wegen zu unterscheiden: Hier ist die Verbindung zwischen See und Mittelstation das prägende Merkmal. Wer einen Aussichtspunkt ansteuern möchte, kann den kurzen Panoramaweg von der Bergstation Kreuzjoch zur Plattform „StubaiBlick“ wählen. Die Plattform liegt auf 2.160 Metern Höhe. Von dort reichen die Ausblicke auf das Stubaier Bergmassiv und die Kalkkögel sowie über Innsbruck bis ins Zillertal und zum Wilden Kaiser. Der Bergzugang ist saisonabhängig; beziehen Sie das bei Ihrer Terminplanung mit ein.

Die drei Wegideen beantworten unterschiedliche Interessen: Der Naturlehrweg verbindet Zirbenwälder, Latschenfelder und Stationen zu Gesteinen, Bäumen und Tieren; beim Scheibenweg stehen der Fichtenwald und die Strecke zwischen seinen beiden genannten Punkten im Mittelpunkt; der Panoramaweg führt zur Aussicht auf 2.160 Metern. Eine Gehzeit ist für diese Auswahl nicht angegeben. Vergleichen Sie die Wege daher nach ihren beschriebenen Zielen und Themen, statt aus der Kürze des Panoramawegs eine bestimmte Zeitplanung abzuleiten.

Kinderangebote und praktische Orientierung

Der Adventure Park Fulpmes verfügt über einen eigenen Kinderkletterpark für Kinder ab drei Jahren. Die Altersangabe kann sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Besuch. Direkt am Eingang des Parks liegt die Bushaltestelle „Jagerhäusl“. Von dort fährt alle 30 Minuten ein Bus nach Innsbruck und zurück. Da sich die Taktung ändern kann, empfiehlt es sich, den Fahrplan vor der Fahrt zu prüfen.

Auch im Skigebiet Schlick 2000 gibt es einen eigenen Kinderbereich mit Kinderlift, Zauberteppichen und Skikarussell. Für einen anderen Schwerpunkt steht der Baumhausweg: Er führt durch ein knapp 5.000 m² großes Waldgebiet und ist leicht begehbar sowie kinderwagentauglich. Am Baumhausweg werden Besucher an der Mittelstation der Kreuzjochbahn in der Schlick 2000 empfangen. Diese Angaben unterscheiden die Angebote konkret: Beim Kletterpark ist das Mindestalter wichtig, im Skigebiet die Kinderinfrastruktur und beim Baumhausweg der Wegcharakter.

Für die Entscheidung zwischen den Naturangeboten hilft eine einfache Gegenüberstellung: Naturthemen unterwegs finden Sie am Naturlehrweg, Wald und benannte Streckenpunkte beim Scheibenweg, weite Ausblicke am StubaiBlick. Für Kinder kommen der Kletterpark, der Kinderbereich im Skigebiet und der kinderwagentaugliche Baumhausweg hinzu. So lässt sich die Auswahl an dem ausrichten, was Sie in Fulpmes erleben möchten, ohne die unterschiedlichen Wege zu einem gemeinsamen Rundgang zusammenzufassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ampass, Obernberg Am Brenner, Pfaffenhofen, Mils Bei Hall, Götzens, Sankt Sigmund Im Sellrain, Birgitz, Kematen In Tirol

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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