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Flaurling lässt sich über Spazierwege, Kapellen und Zeugnisse der Ortsgeschichte kennenlernen. Der Kalvarienberg-Spazierweg bietet eine kurze, als leicht eingestufte Route; daneben führen Touren zur Flaurlinger Alm und zur Oberhofer Galtalm. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit eine Wahl zwischen einem kurzen Spaziergang, Wegen zu unterschiedlichen Almzielen und kulturhistorischen Themen. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie zunächst entscheiden, welche dieser Seiten Flaurlings für Ihren Aufenthalt besonders wichtig ist.

Kalvarienberg und Spazierweg

Der Kalvarienberg von Flaurling liegt auf einer Erhebung südöstlich des Dorfes und stammt aus dem Jahr 1824. Elf neuromanische Kapellen mit Säulenvorbau führen zur eigentlichen Kalvarienbergkapelle. Der Aufbau macht nicht nur die Kapelle am Ende, sondern auch die Folge der Kapellen zum Thema des Weges.

Der Spazierweg beginnt im Dorfzentrum, verläuft durch das verwinkelte Mitteldorf und den dichten Mischwald am Risschloss vorbei. Unterwegs laden mehrere Kapellen zum Verweilen ein. Für die Route sind eine Länge von 1 km, 10 Höhenmeter und 30 Minuten Gehzeit angegeben; sie ist als leicht eingestuft. Diese Angaben geben Ihnen eine klare Orientierung für den Zeitbedarf des Spaziergangs. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegverhältnisse.

Das Risschloss liegt oberhalb von Flaurling nahe der Pfarrkirche am Waldrand. Es kann nur von außen besichtigt werden; prüfen Sie die Besichtigungsangaben vor der Reise.

Wege zu den Almen

Der Zustieg zur Flaurlinger Alm vom Ortszentrum führt über den Weiler Schwaighof, durch das Flaurlinger Tal, über die Kanzingbrücke und an der Kohlerkapelle vorbei zum Alpenvereinsweg Nummer 154. Die Route vom Dorfzentrum zur Flaurlinger Alm kann auch mit dem Mountainbike befahren werden. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegverhältnisse.

Die Tour Flaurling–Oberhofer Galtalm beginnt im Dorfzentrum von Flaurling und endet an der Galtalm. Beide Touren starten im Dorfzentrum, führen aber zu unterschiedlichen Endzielen. Wenn Sie zwischen ihnen wählen, orientieren Sie sich zunächst daran, welche Alm Sie ansteuern möchten; die Mountainbike-Option ist für die Flaurlinger Alm benannt.

Kapellen, Kunst und Notburga

Eine wiederkehrende religiöse Tradition ist die Messe zu Ehren der heiligen Notburga in der kleinen Riskirche: Sie wird alljährlich um den 13. September gefeiert, wobei das genaue Datum variieren kann. Wenn Sie den Anlass in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstag. An der Nordfassade des Ris-Schlössl wurde 1909 ein Mosaik der heiligen Notburga angebracht. So stehen ein jährlich wiederkehrender Anlass und ein Kunstwerk mit historischem Datum nebeneinander.

Die Ris-Kapelle in Flaurling beherbergt einen gotischen Flügelaltar aus dem Jahr 1510. Die Bärfallkapelle wurde in den vergangenen Jahren von der Dorfgemeinschaft restauriert. Diese Beispiele zeigen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: sakrale Kunst, religiöse Tradition und die Arbeit der Dorfgemeinschaft.

Eine Geschichte der Versorgung

Auch die frühere Lebensmittelversorgung gehört zur Ortsgeschichte. Die Mair-Mühle in Flaurling versorgte über Jahrhunderte die Bauern von Flaurling und der benachbarten Gemeinde Oberhofen mit Mehl für das tägliche Brot. So wird ein alltägliches Grundnahrungsmittel zum Ausgangspunkt für einen Blick auf die lokale Wirtschaftsgeschichte und die Verbindung zwischen den beiden Gemeinden.

Weitere Reiseziele entdecken: Hatting, Reith Bei Seefeld, Sankt Jodock Am Brenner, Wattens, Schmirn, Wattenberg, Rinn, Gries Im Sellrain.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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