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Gries Am Brenner bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: die Skitour auf den Sattelberg, die Mountainbike-Tour zur Sattelbergalm, Wege und Wintersport bei der Nösslachhütte sowie Kirchen- und Pilgergeschichte. Wer ein Hotel oder eine andere Unterkunft sucht, kann zunächst überlegen, welche dieser Themen den Aufenthalt prägen soll. So wird die Suche nach einem passenden Reiseziel konkreter, ohne aus verschiedenen Aktivitäten ein gemeinsames Tourenprogramm machen zu müssen.

Sattelberg und Sattelbergalm: zwei Tourenziele

Der Sattelberg ist der Hausberg von Gries am Brenner und als Skitourengebiet bekannt. Die Skitour auf den 2.115 Meter hohen Gipfel beginnt in Gries am Brenner und führt über sanftes Gelände und gut markierte Wege. Startort, Wegcharakter und Gipfelziel ergeben so ein konkretes Bild dieser Tour.

Auch die Sattelbergalm bietet einen eigenen Anhaltspunkt für die Planung: Die Auffahrt dorthin ist kurz und einfach und eignet sich auch für Kinder und E-Bikes. Die Mountainbike-Tour zur Sattelbergalm beginnt an der Bahnhaltestelle Gries. Bei der Tourenwahl können Sie damit zwischen dem Gipfelziel der Skitour und der Alm als Ziel der Mountainbike-Tour unterscheiden.

Rundweg, Rodelbahn und Landschaft bei Nösslach

Der Rundweg Bergwerksweg Nösslach startet an der Nösslachhütte. An der Hütte gibt es außerdem eine Rodelbahn für den Wintersport. So stehen dort zwei unterschiedliche Aktivitätsarten nebeneinander: ein Rundweg und eine Wintersportmöglichkeit. Wenn Sie Ihre Reise nach der bevorzugten Aktivität planen, lässt sich dieser Unterschied direkt berücksichtigen.

Das Hochplateau Nösslach ist Teil eines Landschaftsschutzgebiets. Wer bei der Auswahl von Reisezielen neben den Aktivitäten auch einen Landschaftsbezug einbeziehen möchte, findet hier einen eigenen Gesichtspunkt.

Kirchen und Geschichte

Die Kirche St. Jakob wird heute gerne von Pilgern des Jakobswegs besucht. In Vinaders zählt St. Leonhard zu den ältesten Filialkirchen der Urpfarre Matrei. Die kirchliche Geschichte lässt sich dort auch an zwei konkreten Daten festmachen: 1489 wurde die Kirche vergrößert und im gotischen Stil umgebaut; 1498 wurde eine eigene Kaplanei gestiftet.

Die beiden Daten betreffen unterschiedliche Aspekte: Das erste beschreibt einen baulichen Schritt, das zweite eine kirchliche Stiftung. So lässt sich die Geschichte von St. Leonhard nicht nur über die Einordnung als alte Filialkirche, sondern auch über die Abfolge von Umbau und Kaplaneigründung erschließen. Zusammen mit dem heutigen Besuch durch Jakobsweg-Pilger an St. Jakob bietet die Kirchengeschichte einen anderen Schwerpunkt als die Touren am Sattelberg und bei Nösslach.

Busverbindung für die Planung

Die Buslinie 570 verbindet Schönberg, Matrei, Steinach, Stafflach, Gries, Vinaders und Obernberg. Wenn Sie Busverbindungen in Ihre Anreise- oder Tagesplanung aufnehmen, prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan: Linienzuordnungen können sich ändern.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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