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Ein Fresko, das sich über alle vier Wände eines Rittersaals zieht, gibt Schloss Friedberg einen markanten historischen Akzent. In Volders kommen archäologische Spuren, ein historischer Rundwanderweg und die Landschaft des Voldertals hinzu. Damit stehen unterschiedliche Themen für die Reiseplanung zur Wahl: Baugeschichte, frühe Besiedlung, eine Wanderung oder die Landschaft eines Seitentals.

Kulturgeschichte und archäologische Spuren

Schloss Friedberg wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den mächtigen Grafen Andechs im spätgotischen Stil erbaut. Im Rittersaal befindet sich ein um 1510 geschaffenes Fresko, das 1968 freigelegt wurde und über alle vier Wände verläuft. Die Bauzeit und die Entstehungszeit des Freskos markieren unterschiedliche historische Phasen; die Freilegung bildet einen weiteren, deutlich späteren Zeitpunkt. Auch die Karlskirche ist für ihre ungewöhnliche Architektur bekannt. In Volders wird außerdem der Brauch des Maibaumkraxlns gepflegt. Schlossgeschichte, Wandbild, Architektur und lokales Brauchtum eröffnen so unterschiedliche Zugänge zu Kultur und Tradition.

Die rätische Siedlung Himmelreich liegt auf einer Geländekuppe zwischen Volders und Wattens. Sie war vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. bewohnt und ging durch einen Brand unter. Auf dem Gelände können die Fundamente von acht Gebäuden besichtigt werden. Die lange Siedlungszeit, das Ende durch Feuer und die baulichen Überreste geben dem Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: zeitliche Einordnung, Siedlungsgeschichte und erhaltene Fundamente.

Der Historische Rundwanderweg

Wer eine Wanderung in die Reiseplanung aufnehmen möchte, findet im Historischen Rundwanderweg eine klar umrissene Möglichkeit: Er ist etwa 9,5 Kilometer lang, relativ einfach und auch für Familien mit Kindern geeignet. Der Weg beginnt am Parkplatz der Karlskirche bei der Volderer Innbrücke und führt unter anderem am Freilichtmuseum Himmelreich vorbei. Länge, Schwierigkeitsgrad und Startpunkt helfen dabei, diese Wanderung als eigenen Baustein des Aufenthalts einzuordnen. Die Karlskirche ist dabei nicht nur für ihre ungewöhnliche Architektur bekannt, sondern liegt auch am genannten Ausgangspunkt des Rundwegs.

Voldertal und Wegeplanung

Das Voldertal ist ein Seitental des Inntals und erstreckt sich über die Gemeindegebiete von Tulfes und Volders. Auf der östlichen Seite im Gemeindegebiet von Volders sind die Hänge eher sanft; im Tal gibt es zahlreiche Almen. Der Voldertalbach fließt durch das Voldertal und mündet bei Volders in den Inn. Diese Angaben zeichnen verschiedene Aspekte der Landschaft: die Lage als Seitental, die unterschiedlichen Hänge im Volderer Gemeindegebiet und den Lauf des Bachs bis zu seiner Mündung.

Der gängigste Weg nach Schwarzbrunn führt von Volders über den kostenpflichtigen Parkplatz Volderwildbad. Von dort geht es auf einem breiten Fahrweg zu Fuß weiter ins Voldertal. Bei der Planung dieser Route gehören daher sowohl der kostenpflichtige Parkplatz als auch der anschließende Weg zu Fuß zur Entscheidung. Das ist eine konkrete Alternative zur Wanderung auf dem Historischen Rundwanderweg, deren angegebener Ausgangspunkt bei der Karlskirche liegt.

Anreise mit Regionalbussen

An der Haltestelle Volderer Brücke halten verschiedene Regionalbusse; die Haltestelle liegt nahe der Karlskirche. Wenn Sie den Bus für Ihre Anreise oder Tagesplanung einbeziehen, prüfen Sie vorab den Fahrplan für Ihren Reisetag. So können Sie die konkrete Verbindung in Ihre Planung aufnehmen, ohne die Fahrtzeiten aus der bloßen Lage der Haltestelle abzuleiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Pfons, Obernberg Am Brenner, Sankt Jodock Am Brenner, Wattens, Birgitz, Schönberg Im Stubaital, Oberhofen Im Inntal, Mutters.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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