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Am Sonnenhang des Bschlabertales liegt Bschlabs. Wer den Ort für eine Reise auswählt, trifft auf mehrere klar unterscheidbare Schwerpunkte: den Weg der Sinne mit Kunstwerken und Texten, die Weilerrunde durch die zu Bschlabs gehörenden Weiler, die Martinskapelle am alten Fußweg von Elmen sowie das Hahntennjoch als Verbindung von Inntal und Lechtal. Damit ergeben sich zwei praktische Fragen für die Reiseplanung: Welche Wege und kulturellen Stationen möchten Sie erkunden, und spielt die saisonale Passsperre für Ihre Fahrt eine Rolle?

Wege und Kunst in Bschlabs

Der Weg der Sinne beginnt in Bschlabs bei den Wanderparkplätzen hinter dem Gemeinde- und Feuerwehrhaus und führt durch die Hölltalschlucht. Von einheimischen Künstlern geschaffene Texte, Skulpturen, Bibelverse und Darstellungen lokaler Traditionen prägen den Weg. So kommen Schlucht und künstlerische Beiträge in einer Route zusammen; die religiösen Texte stehen neben weiteren Formen lokaler Gestaltung. Wer beim Gehen auch Kunst und Traditionen in den Mittelpunkt stellen möchte, findet hier einen klar benannten thematischen Schwerpunkt. Die Mischung reicht von schriftlichen Beiträgen bis zu Skulpturen und Darstellungen örtlicher Traditionen.

Weiler und Martinskapelle

Die Weilerrunde Bschlabs führt durch die zu Bschlabs gehörenden Weiler Taschach, Egg, Zwieseln, Sack, Aschlen, Windegg und Mitterhof. Damit richtet sich der Blick auf mehrere benannte Ortsteile statt auf einen einzelnen Punkt. An der Weilerrunde Bschlabs – Rundweg Martinskapelle liegen alte Bergbauernhöfe. Dieser bauliche Aspekt setzt einen anderen Akzent als die Kunstwerke und Texte des Wegs der Sinne: Hier führt die Strecke an alten Höfen vorbei, dort stehen künstlerische Beiträge und Traditionsthemen im Mittelpunkt.

Die Martinskapelle liegt am sogenannten „Gröbenegg“ im Weiler Aschlen bei Bschlabs, am alten Fußweg von Elmen nach Bschlabs. Ihre Lage ist damit einem konkreten Weiler und einem benannten Wegverlauf zugeordnet. Aschlen gehört zu den Weilern der Weilerrunde; die Lage der Kapelle wird zugleich über den alten Fußweg von Elmen nach Bschlabs beschrieben. Für die Orientierung sind das unterschiedliche Bezugspunkte: die Folge der Weiler auf der Runde und der historische Fußweg zwischen den beiden Orten.

Hahntennjoch und saisonale Planung

Das Hahntennjoch, auch „Hahntennen“ genannt, ist ein 1.894 Meter hoher Gebirgspass, der Inntal und Lechtal verbindet. Ab der Passhöhe verläuft die Landesstraße 72 über 5,2 Kilometer durch die Sommersiedlung Pfafflar auf 1.619 Metern bis zur Bschlaber Landesstraße 266. Die Längenangabe bezieht sich auf diesen Straßenabschnitt von der Passhöhe durch Pfafflar bis zur Landesstraße 266.

Auf der Hahntennjoch-Straße besteht wegen Lawinengefahr in den Wintermonaten vom Spätherbst bis etwa Mai oder Juni generell Wintersperre. Da der Zeitraum ungefähr angegeben ist, sollten Sie vor einer konkreten Fahrt den aktuellen Straßenstatus prüfen. So bleibt die Passstraße ein eigener saisonaler Planungsfaktor; die Wege und Kulturziele in Bschlabs lassen sich davon getrennt betrachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Lähn, Elmen, Bichlbach, Tannheim, Stanzach, Häselgehr, Berwang, Grän

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reutte.

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