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Elbigenalp lässt sich über sehr unterschiedliche Entdeckungen kennenlernen: In der Geierwally Freilichtbühne stehen Theater und Konzerte mit Bezug zum Lechtal auf dem Programm, während die Wunderkammer historische, naturkundliche und regionale Objekte versammelt. Dazu kommen markante Kirchen und Kapellen sowie der Geierwally Rundweg. So können Sie Kultur, Ortsgeschichte und Bewegung nach Ihren Interessen gewichten.

Bühnenkunst im Fels und eine regionale Sammlung

Die Geierwally Freilichtbühne ist in die markanten Felsen der Elbigenalper Bernhardstalschlucht gebaut. Dort werden Theaterstücke und Konzerte mit Bezug zum Lechtal aufgeführt. Damit stehen zwei Bühnenformen nebeneinander, während der Felsraum den Ort der Aufführungen prägt. Für den Kartenverkauf ist die Bühne mit Lechtal Tourismus, Dorf 46, 6652 Elbigenalp, verbunden; prüfen Sie die Angaben vor Ihrem Besuch.

Die Wunderkammer befindet sich im ehemaligen Elbigenalper Doktorhaus. Sie zeigt aus der Sammlung von Johann Anton Falger Abschriften wichtiger historischer Urkunden, Klimastudien, anatomisch genaue Zeichnungen, geologische Funde und Beispiele alter Lechtaler Trachten. Schriftstücke, naturkundliche Beobachtungen, Zeichnungen und Kleidung geben der Sammlung unterschiedliche inhaltliche Akzente. Wer sich für regionale Geschichte interessiert, findet hier neben historischen Urkunden auch Beispiele dafür, wie Natur und menschlicher Körper dargestellt wurden.

Kirchen und Kapellen mit eigenen historischen Details

Die römisch-katholische Pfarrkirche zum hl. Nikolaus in Elbigenalp steht unter Denkmalschutz. Einen anderen räumlichen und zeitlichen Akzent setzt die Wallfahrtskirche zum Christus auf dem Ölberg: Sie liegt nördlich des Dorfes auf einem Felsvorsprung und wurde zwischen 1670 und 1680 erbaut. Lage und Bauzeit unterscheiden diesen Ort von der Pfarrkirche.

Auch die Martinskapelle hat einen eigenen historischen Bezug. Sie wurde im 15. Jahrhundert über einem Gebeinhaus errichtet; in der Kapelle befinden sich 18 Tafeln mit Totentanzbildern aus dem Jahr 1840. Bauzeit, ehemaliger Zweck des Untergrunds und Bildtafeln bieten konkrete Anknüpfungspunkte, um die Kapelle von den beiden Kirchen zu unterscheiden. Wer historische Orte auswählt, kann so zwischen Denkmalschutz, Wallfahrtskirche und Totentanzdarstellungen abwägen.

Geierwally Rundweg und Schnitzschule

Elbigenalp verfügt über Österreichs einzige Schnitzschule. Der Geierwally Rundweg beginnt und endet auf dem kostenpflichtigen Parkplatz vor der Schnitzschule. Für die gesamte Runde dauert es etwa dreieinhalb Stunden. Start- und Endpunkt sowie ungefähre Gesamtdauer helfen dabei, den Weg als zusammenhängenden Programmpunkt einzuplanen. Behalten Sie den Näherungswert im Blick, statt aus der Angabe eine minutengenaue Dauer zu machen; der Rundweg ist damit ein anderer Zeitbaustein als ein kurzer Besuch bei einem einzelnen Kulturort.

Ein anderer Schwerpunkt auf der Gibler Alm

Auf der Gibler Alm gibt es einen großzügigen Naturwaldspielplatz. Damit steht neben Bühnenkunst, Sammlungsobjekten und historischen Bauwerken auch ein Spielangebot als eigener Interessenpunkt zur Wahl.

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