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Klostergeschichte, Kirchenbau und zwei unterschiedlich angelegte Routen geben Hohenweiler konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Die Nobelkammwanderung führt als Rundwanderung vom Kloster Gwiggen durch den Wald, über Brücken und Steige. Die Leiblachtal Route beginnt in Bregenz, verläuft entlang der Seeanlagen, der Pipeline und der Leiblach nach Hohenweiler und endet an der St.-Georg-Kirche. Damit stehen eine Runde ab dem Kloster und eine Route mit Ziel an der St.-Georg-Kirche als klar unterscheidbare Wegbeschreibungen nebeneinander.

Kloster und Baugeschichte

Das Kloster Mariastern-Gwiggen führt seinen Ursprung auf die drei Zisterzienserinnenabteien Kalchrain, Feldbach und Tänikon zurück, die im 13. Jahrhundert im Schweizer Kanton Thurgau gegründet wurden. Die Ortsgeschichte erhält damit einen klösterlichen Bezug, dessen Ausgangspunkte in drei benannten Abteien im Thurgau liegen. Für die Einordnung in Hohenweiler ist dieser Ursprung eine andere historische Ebene als die späteren Baugeschichten am Ort.

Das ehemalige Schlossgebäude von Gwiggen mit der Lorettokapelle geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Einen anderen Zeitraum markiert die alte St.-Georgs-Kapelle: Sie wurde von 1481 bis 1513 zu einer Pfarrkirche ausgebaut. Die beiden Angaben betreffen unterschiedliche Bauwerke und verschiedene Zeiträume. Zusammen eröffnen sie unterschiedliche historische Blickwinkel: hier das ehemalige Schlossgebäude mit der Lorettokapelle, dort die Entwicklung einer Kapelle zur Pfarrkirche.

Chronologisch liegen zwischen den benannten Bezügen mehrere Jahrhunderte: vom Klosterursprung im 13. Jahrhundert über den Kapellenausbau bis zum Gebäude aus dem 17. Jahrhundert.

Zwei Wege mit unterschiedlichem Verlauf

Die Nobelkammwanderung ist eine Rundwanderung vom Kloster Gwiggen in Hohenweiler durch den Wald, über Brücken und Steige. Die Wegbeschreibung verbindet so einen benannten Ausgangspunkt mit konkreten Merkmalen des Verlaufs.

Die Leiblachtal Route führt von Bregenz entlang der Seeanlagen, der Pipeline und der Leiblach bis nach Hohenweiler und endet an der St.-Georg-Kirche. Im Vergleich wird der unterschiedliche Aufbau deutlich: Die Nobelkammwanderung ist als Runde ab Gwiggen benannt, während die Leiblachtal Route einen Start in Bregenz und ein Ziel an der Kirche hat. So können Sie die Routen danach unterscheiden, ob für Sie der Rundverlauf ab dem Kloster oder die Folge der genannten Stationen bis zur Kirche im Vordergrund steht.

Natur und Naherholung

Zur Naherholung gibt es in Hohenweiler Rad-, Spazier- und Wanderwege unmittelbar vor Ort. Ein weiterer Naturbezug ist das Naturschutzgebiet Rohrach: Es ist seit 1992 in Hohenweiler und Möggers ausgewiesen und umfasst 48,19 Hektar. Damit stehen die örtlichen Wege und ein Schutzgebiet, das sich auf beide Gemeinden erstreckt, als unterschiedliche Bezugspunkte für Natur und Bewegung nebeneinander.

Anreise zur Nobelkammwanderung

Für die Nobelkammwanderung ist die Anreise per Zug bis zum Bahnhof Lochau-Hörbranz und weiter mit den Buslinien 121 oder 126 zur Haltestelle Gwiggen vorgesehen. Prüfen Sie vor der Fahrt die Fahrpläne der genannten Verbindungen für Ihre Reisedaten und planen Sie beide Abschnitte bis Gwiggen ein.

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