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Das Bezirksmuseum Neubau widmet sich den Neubauer:innen und ihrer Geschichte. Auf 100 m² steht damit der Bezirk selbst im Mittelpunkt. Wer sich für die Menschen und die Geschichte eines Stadtteils interessiert, findet hier einen eigenen Zugang neben den größeren Architektur- und Kulturthemen Wiens.

Bezirksgeschichte und Architektur

Einen anderen zeitlichen Maßstab bietet das Architekturzentrum Wien: Im 7. Wiener Bezirk präsentiert es eine Dauerausstellung über 150 Jahre Architekturschaffen. Dazu kommen Abendführungen und Exkursionen. Sie können als Standardtour oder individuell zugeschnittene Tour gebucht werden; prüfen Sie die Verfügbarkeit vor der Reise. So stehen zwei unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit Architektur zur Wahl: die Ausstellung mit ihrem langen historischen Bogen und ein Programm aus Führungen oder Exkursionen.

Auch die Geschichte des MuseumsQuartiers Wien lässt sich als Folge von Veränderungen lesen. Der Wiener Barockarchitekt Johann Bernhard Fischer von Erlach entwarf es 1725 als kaiserliche Hofstallungen. 1922 wurde es in einen Messepalast umgewandelt; ab 1998 entstand schrittweise der heutige Kulturkomplex. Die Stationen unterscheiden sich nicht nur durch ihre Zeitpunkte, sondern auch durch die jeweilige Funktion des Ortes. Damit ergänzt diese Geschichte den Blick auf Architektur um die Frage, wie sich die Nutzung eines Baukomplexes über die Jahrhunderte verändert hat.

Fotografie und Theater

Das WestLicht präsentiert jedes Jahr im Herbst die Gewinnerfotos des Wettbewerbs World Press Photo. Der wiederkehrende Termin macht die Ausstellung zu einem saisonalen Kulturthema. Das Volkstheater führt zu einem anderen historischen Ausgangspunkt: Es wurde 1889 als ausdrückliches Gegenstück zum damals noch kaiserlichen Burgtheater gegründet. Seit über 125 Jahren versteht es sich als Bühne für Geschichten und Ausdrucksformen nicht-aristokratischer Herkunft. Fotografie und Theater setzen damit verschiedene Akzente: hier die ausgezeichneten Pressebilder des jeweiligen Wettbewerbs, dort die Geschichte eines Theaters und sein Selbstverständnis.

Lokalszene am Spittelberg

Zwischen Breite Gasse und Sigmundsgasse bietet der Spittelberg eine lebendige Lokalszene. Dazu gehören typische Wiener Gasthäuser, schicke Bars, gediegene Restaurants und beliebte Studentenlokale. Die Bandbreite reicht also von Gasthäusern bis zu unterschiedlichen Arten von Bars und Restaurants. Für die Planung eines Essensausflugs ist das eine andere Art von Entdeckung als der Blick auf Museum, Architektur, Fotografie oder Theater: Im Vordergrund steht hier die Vielfalt der Lokale.

Für die Auswahl kultureller Schwerpunkte hilft die Unterscheidung zwischen den jeweiligen Fragen: Geht es um die Geschichte der Neubauer:innen, um 150 Jahre Architekturschaffen oder um die wechselnde Funktion eines historischen Baukomplexes? Oder möchten Sie sich mit Pressefotografie, Theatergeschichte oder einer Lokalszene beschäftigen? Diese Themen bieten unterschiedliche Zugänge, ohne dass sie zu einem einzigen Besichtigungsprogramm zusammengezogen werden müssen.

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