Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Ayculaca lohnt sich auch der Blick auf die zugehörige Gemeinde Macusani. Dort liegen kulturelle, kulinarische und landschaftliche Bezugspunkte: religiöse Kunst, die Tradition des Chicharrón de alpaca sowie Felsformationen und Lagunen. Für Sie eröffnet dieser Gemeindebezug mehrere unterschiedliche Themen, von sakralen Bildwerken bis zu Naturschutz und Geologie.
Kunst und Küche in Macusani
Im Templo de San Juan Bautista in Macusani befinden sich Staffeleigemälde aus dem 18. Jahrhundert. Zu den dargestellten Motiven zählen die Virgen Inmaculada Concepción „La Milagrosa“ und die Virgen del Carmen. Außerdem besitzt der Tempel Kerzenleuchterskulpturen. Damit stehen in der Beschreibung religiöse Malerei und Skulptur nebeneinander; die beiden Marienbilder geben dem Kunstthema einen konkreten Schwerpunkt.
Eine kulinarische Besonderheit Macusanis ist Chicharrón de alpaca. Das Gericht gilt als repräsentativstes der Provinz Carabaya; sein authentischer Geschmack wird Macusani zugeschrieben. Die Zubereitung gilt als lebendige Tradition und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Dafür wird ausgewähltes Alpakafleisch im eigenen Fett goldbraun, zart und saftig gegart. Dazu kommen typische Zutaten des Altiplano: einheimische Kartoffeln, Chuño und Mais sowie Rocoto oder Ají, gemahlen in einem Batán. So gehören sowohl die Art der Zubereitung als auch die konkreten Beilagen zum kulinarischen Profil des Gerichts.
Hochland, Fels und Wasser
Der Nevado Allincapac gilt als Apu, also als Schutzberg von Macusani, und wurde als vorrangiges Gebiet für den Erhalt der biologischen Vielfalt anerkannt. Die Anerkennung erfolgte mit der Regionalverordnung Nr. 017-2015-GRP-CRP vom 10. Januar 2016. Der Berg erreicht 5.767 Meter Höhe. Damit kommen seine kulturelle Einordnung, der Naturschutzstatus und die konkrete Höhenangabe zusammen.
Ein anderes Landschaftsbild bietet die als „Ciudad Gótica de Pacunasa“ bekannte Felsformation auf 4.885 Metern. Ihr Steinwald besteht aus geologischen Formationen, die an Türme einer gotischen Stadt erinnern. Der Name beschreibt also die charakteristische Gestalt des Felsens, nicht eine gebaute Stadt. Auch die Lagunen Alpicota, Coñocota und Taype gehören zum Landschaftsbild der Gemeinde: Sie werden unter anderem vom Schmelzwasser der Nevados Allin Qhapaq, Huayna Qhapaq und Chichi Qhapaq gespeist.
Die Route zur Felsformation von Pacunasa
Für die Anreise zur Felsformation von Pacunasa führt die Route vom interprovinziellen Busbahnhof in Macusani 15 Kilometer mit dem Taxi über eine befestigte Straße bis zur Bauerngemeinschaft Huaylluma. Von dort geht es weitere 2,5 Kilometer zu Fuß auf einem Wanderweg. Die Felsmalereien Huanca Huanca befinden sich auf dem Weg zur Felsformation. So sind für diese Anreise zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln beschrieben. Da sich Straßenverhältnisse und Dienste ändern können, prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Fahrt.
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