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Lampa verbindet mehrere unterscheidbare Zugänge zu Kunst und Stadtgeschichte. Im Templo Santiago Apóstol und in der Biblioteca Municipal de Lampa befindet sich jeweils eine Replik von Michelangelos „La Piedad“; hinzu kommen historische Bestände, ein Museum mit Objekten aus mehreren Kulturen und markante Details am Stadtbild. So können Sie für Ihren Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte betrachten: sakrale Kunst, Sammlungen und Architektur.

Kirche und Repliken von „La Piedad“

Der Templo Santiago Apóstol wurde zwischen 1675 und 1685 erbaut. In seiner Capilla de la Piedad befindet sich eine aus Aluminium gegossene Replik, die oberhalb der Kapelle angebracht ist. Sie ist eine der zwei Repliken von Michelangelos „La Piedad“. Ein Hinweis an der Replik besagt, dass sie im August 1960 mit Genehmigung der Archiprelatur der Vatikanischen Basilika angefertigt wurde. Die Biblioteca Municipal bewahrt ebenfalls eine der zwei autorisierten Repliken. Das Werk ist damit sowohl mit der Kapelle im Tempel als auch mit dem Bestand der städtischen Bibliothek verbunden.

Bibliothek und Museo Kampac

Die Bibliothek bewahrt eine Landkarte von Peru aus dem Jahr 1862 und eine auf Leinen ausgeführte Lithografie des Historikers und Geografen Mariano Felipe Paz Soldán. Außerdem zeigt sie Auszeichnungen für Enrique Torres Belón sowie Fotografien, Gemälde und weiteres Material über Víctor Humareda Gallegos, den in Lampa geborenen expressionistischen Maler. Die Sammlung verbindet damit Kartenmaterial und künstlerische Bezüge zur Stadt.

Das Museo Kampac ergänzt diese Themen um Objekte der Kulturen Pukara und Colla sowie Artefakte aus der Inkazeit. Zur Sammlung gehören auch eine Mumie und ein mehr als einen halben Meter hoher Kero. Diese konkreten Objekte setzen andere Akzente als die Karte und das Material zu den Künstlern in der Bibliothek.

Für die Orientierung zur Biblioteca Municipal: Der Zugang erfolgt von der Plaza de Armas über den Palacio Municipal. Im Gebäude liegt die Bibliothek hinter einer Sicherheitsschranke rechts vom Haupteingang. Prüfen Sie die örtlichen Zugangsregelungen vor Ihrem Besuch.

Stadtbild und Orientierung

Lampa ist als „Ciudad Rosada“ bekannt. Der Beiname bezieht sich auf historische Lehmhäuser, die mit rosafarbenem Choccorosí oder rosafarbener Tonerde gestrichen wurden. Einen anderen Akzent setzen die Arquerías de Sillar: Sie wurden 1992 errichtet und bestehen aus zwei Sillar-Bögen am Eingang von Lampa. Geschmückt sind sie mit Darstellungen der Ayarachis von Paratía sowie mit Bildern eines Vikunjas, eines Kondors und der Sonne. Die Häuser und Bögen verknüpfen so unterschiedliche Motive mit dem Stadtbild.

Für die Capilla de la Piedad und das Osario ist die Plaza de Armas ein konkreter Bezugspunkt: Beide liegen 100 Meter beziehungsweise fünf Gehminuten von der Plaza de Armas von Lampa entfernt.

Das Criadero de Chinchillas bei Lampa

Bei Lampa liegt das Criadero de Chinchillas. Die Tiere werden in zwei Stallgebäuden gehalten, die in Bereiche für Weibchen und Männchen unterteilt sind; zur Anlage gehören Tränken und Futterstellen in einer gepflegten Umgebung. Das Criadero gilt als geeignet für Studien- und Familienbesuche, bei denen sich Chinchillas kennenlernen lassen. Da sich die Bedingungen ändern können, klären Sie den aktuellen Zustand und die Besuchsarrangements vor einem Besuch vor Ort.

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