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Pasay lässt sich aus mehreren kulturellen Blickwinkeln betrachten: sakrale Architektur, eine religiöse Aufführungstradition, Kunstwerke mit nationaler Anerkennung und die Geschichte eines internationalen Kongresszentrums. Dazu kommen ein Dessert Museum mit acht Themenräumen und ein klar verortetes Seaside Terminal. Wenn Sie Pasay als Unterkunftsbasis prüfen, können Sie nach den Interessen entscheiden, die Ihren Aufenthalt prägen sollen: Architektur, Kunst, religiöse Traditionen oder die Orientierung am Mall of Asia-Komplex.

Architektur und unterschiedliche Themen

Die Sta. Clara De Montefalco Parish ist eine Kirche aus der spanischen Kolonialzeit in Pasay. Sie besitzt einen Glockenturm und ausdrucksstarke Statuen. Diese Merkmale geben der Kirche ein anderes architektonisches Profil als den übrigen Kulturorten der Stadt und sind besonders für Reisende interessant, die sich mit sakraler Baukunst beschäftigen.

Das Dessert Museum in Pasay verfügt über acht Themenräume zu Donuts, Marshmallows, Eiscreme, Zuckerstangen, Kaugummi, Gummibärchen, Zuckerwatte und Kuchen. Die Themenvielfalt reicht damit von einzelnen Süßigkeiten bis zu unterschiedlichen Dessertmotiven. Sie setzt einen deutlich anderen Schwerpunkt als die Kirchenarchitektur: Hier steht eine nach Süßem gegliederte Themenwelt neben den religiösen und institutionellen Kulturgeschichten Pasays.

Kongressgeschichte, Kunst und Film

Das Philippine International Convention Center gilt als Asiens erstes internationales Kongresszentrum und war fast fünf Jahrzehnte lang Schauplatz bedeutender nationaler Zusammenkünfte. Sein kultureller Schwerpunkt liegt damit in der institutionellen Geschichte und unterscheidet sich von sakralen Traditionen und einzelnen architektonischen Merkmalen.

Am 27. Juni 2019 erkannte das National Museum of the Philippines den PICC Complex und vier integrierte Kunstwerke als National Cultural Treasures an: „Pagdiriwang“ von Jose Joya, „Anito“ und „Grid“ von Arturo Luz sowie geschnitzte Holzmöbel von Napoleon V. Abueva. Die Anerkennung umfasst sowohl Werke bildender Kunst als auch die Möbel und ergänzt die Kongressgeschichte des Komplexes um eine konkrete Kunst- und Kulturerbedimension.

Das Manila Film Center wurde ursprünglich von Architekt Froilan Hong für internationale Filmfestivals und zur Aufbewahrung bedeutender Filmarchive entworfen. Sein ursprünglicher Zweck verbindet Festival- und Archivthemen und ergänzt den Blick auf Pasay um einen Bezug zur Filmkultur.

Religiöse Traditionen und Termine

Das Malibay Cenaculo gilt nach Anerkennung durch die National Commission for Culture and the Arts als das älteste ununterbrochen aufgeführte Stück seiner Art auf den Philippinen. Im Stück stellen lokale Darsteller Maria, Josef, römische Soldaten, die zwölf Apostel und Jesus Christus dar. Die Aufführungstradition ist damit durch ihren Rang und die konkret benannten Rollen charakterisiert.

Der Santa-Clara-Festtag wird jedes Jahr am 13. Februar in Pasay zu Ehren der heiligen Clare von Montefalco gefeiert. Das Datum bietet einen konkreten jährlichen Bezugspunkt, wenn religiöse Traditionen zu Ihren Reiseinteressen gehören.

Orientierung am Mall of Asia-Komplex

Das Esplanade Seaside Terminal liegt am äußersten Ende des Mall of Asia-Komplexes in Pasay City und bietet Verbindungen zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten. Seine genaue Position dient als Orientierung innerhalb des Komplexes; die Verbindungen ergänzen diesen räumlichen Bezug um eine allgemeine Verkehrsperspektive. Damit lässt sich das Terminal bei der Beschäftigung mit Pasay anders einordnen als die Kulturorte: als benannter Orientierungspunkt am Komplex.

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