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Gmina Gietrzwałd vereint Mariengeschichte und regionale Kunst im Ort Gietrzwałd mit markierten Radwegen auf dem Gebiet der Gemeinde.

Mariengeschichte in Gietrzwałd

Nach der lokalen Darstellung sind die Marienerscheinungen in Gietrzwałd die einzigen in Polen, die offiziell vom Vatikan bestätigt wurden. Am Erscheinungsort wurde am 16. September 1877 während der Erscheinungen eine Kapelle mit einer Figur der Jungfrau Maria aufgestellt.

Zur Quelle in Gietrzwałd führt die mit Hainbuchen bepflanzte Aleja Różańcowa, die von 15 Rosenkranzkapellen gesäumt ist. Eine hölzerne Kapelle wurde auf einer Anhöhe errichtet, die sanft zum Fluss abfällt; später wurde sie zerstört.

Museum, Kunst und Ortsgeschichte

Die Izba Muzealna befindet sich in einem Gebäude oberhalb des Flusses Giłwa, das Einwohner von Gietrzwałd „kuźnia“ nennen. Zu den Exponaten gehören alte Gebrauchsgegenstände mit Beschreibungen in warmischer Mundart und auf Polnisch. Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums sammelten Exponate für eine Regionalausstellung.

Ein anderer Blick auf regionale Kultur eröffnet die Galeria Pełna Cudów im Centrum Kulturalno-Bibliotecznym. Sie fördert seit Jahren regionale und volkstümliche Kunst von Amateur- und Berufskünstlern. Wenn Sie die Galerie in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Ausstellungen. Die Schwerpunkte unterscheiden sich: alte Gebrauchsgegenstände im Museum, regionale Kunst in der Galerie.

Auch die Deskale greifen einen lokalen Bezug auf: Der Künstler Arkadiusz Andrejkow aus Sanok schuf die Werke in Gietrzwałd. Ein Deskale zeigt Klaus Jach; die zugrunde liegende Fotografie wurde 1948 aufgenommen. Jach ist mit einem Fahrrad dargestellt, das der lokalen Darstellung zufolge das erste Fahrrad in Gietrzwałd war.

Zu einem weiteren Themenfeld gehört eine 2014 abgeschlossene Investition in Gietrzwałd, die unter anderem ein Amphitheater umfasste. Die zeitlichen Bezüge sind verschieden: 1877 datiert die Aufstellung einer Kapelle, 1948 die Fotografie hinter dem Deskale und 2014 den Abschluss der Investition.

Radwege und Spaziergang

Die Warmińska Droga Krajobrazowa führt von Gietrzwałd nach Woryty. Auf dem Gebiet der Gmina Gietrzwałd gibt es drei offizielle, markierte Radwege. Für eine Fahrt sollten Sie die aktuellen Streckenbedingungen prüfen.

Der blaue Radweg ist 19,6 Kilometer lang, beginnt und endet in Gietrzwałd und führt über Woryty, Nowy Młyn, Stękiny, Porbady und Wrzesina. Die gelbe Route beginnt ebenfalls in Gietrzwałd, führt über Rentyny und endet wieder dort. Die genannten Ortsfolgen unterscheiden die beiden Verläufe; vor einer Fahrt sind die aktuellen Streckenbedingungen zu prüfen.

Für einen Spaziergang ist der Garten am Fluss eine weitere Ortsangabe: Er ist eine grüne Promenade am Rundweg von Gietrzwałd, einem im Rahmen des Projekts ausgewiesenen Spazierweg.

Weitere Reiseziele entdecken: Gutkowo, Wilimy, Plutki, Cerkiewnik, Wojtkowizna, Biesówko, Rybaki, Purda.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Allenstein.

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