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Etwa 80 Seen gibt es im Powiat złotowski, dem Reiseziel Flatow. Borówno gehört zu den größten Seen des Powiats. Der Powiat liegt überwiegend im historischen Krajna und in der Krajeńskie-Seenplatte; die übrigen Gebiete befinden sich im Gwda-Tal, in der Szczecineckie-Seenplatte und in der Wałcz-Ebene. Ein Kreisbericht von 2024 nennt für die Gesamtfläche von 1.660 km² einen Waldanteil von mehr als 46 Prozent.

Wasser- und Wanderwege

Die Gwda und ihre Nebenflüsse gelten als attraktive Möglichkeiten für Kajakfahrten. Eine Wasserroute auf der Gwda verläuft zwischen Lędyczek und Tarnówka auf etwa 35 Kilometern durch den Powiat złotowski. Auf dem Rad ist eine andere Tourenform vorgesehen: Das Radwegenetz umfasst eine Rundfahrt durch das Gebiet, deren Wege von fünf umliegenden Forstbezirken ausgewiesen wurden. So stehen ein Flussabschnitt zwischen zwei Orten und eine Rundfahrt durchs Kreisgebiet als unterschiedliche Möglichkeiten zur Erkundung nebeneinander.

Auch die Wanderwege lassen sich anhand ihrer Länge unterscheiden. Der rote Wanderweg ist 46 Kilometer lang und eine zweitägige Route; Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Złotów oder Radawnica. Der gelbe Wanderweg misst 29 Kilometer und ist damit 17 Kilometer kürzer. Die Anfangs- und Endpunkte der Wanderwege sind mit der Bahn oder einem PKS-Bus erreichbar. Prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne für Ihre Besuchstage, damit die An- und Rückfahrt zu den gewählten Punkten passt. Als weitere Straßenidee wird eine südliche Rundfahrt durch den Powiat mit 85 Kilometern vorgeschlagen.

Geschichte und Krajna-Kultur

Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Zagroda Krajeńska in Złotów mit ihrer Bauernhofanlage aus dem 18. Jahrhundert. In Krajenka befindet sich die St.-Anna-Kirche im erhaltenen Westflügel einer ehemaligen Burg. Lokale Vereine und Folkloregruppen im Powiat złotowski pflegen die Traditionen von Krajna, praktizieren alte Bräuche und fördern die Krajna-Stickerei sowie den Krajna-Dialekt. Der Krajna-Bezug reicht damit von baulichem Erbe bis zu Sprache, Handwerk und Bräuchen.

Auch eine Speise ist mit einem konkreten Ort verbunden: „Czernina po krajeńsku na słodko“ aus Dzierzążenko wurde im Suppenwettbewerb „Polska Wieś Smakuje“ geführt.

In der näheren Umgebung, etwa sieben Kilometer von Okonek entfernt, liegt das Naturschutzgebiet „Wrzosowiska w Okonku“. Es wurde 2008 auf dem Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes eingerichtet. Das Naturschutzgebiet „Diabli Skok“ liegt an den Quellen der Rurzyca und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet; sein Name wird als „Teufelsprung“ wiedergegeben. Im übergeordneten Reiseziel Großpolen führt der Lehrpfad Osowa Góra–Jeziory in drei Stunden über 5,5 Kilometer einfache Strecke zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Burginsel im Góreckie-See.

Weitere Reiseziele entdecken: Okonek, Radawnica, Głomsk, Jastrowie, Złotów, Łąkie, Skórka, Zakrzewo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Großpolen.

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