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Stara Słupia verbindet historische Erinnerungszeichen mit einer Landschaft, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven erschließt. Für Ihre Planung helfen zwei Fragen: Interessieren Sie sich vor allem für Bau- und Kulturgeschichte, oder soll eine Wanderung den Aufenthalt prägen? Am Herrenhaus gilt eine wichtige Zugangsbedingung: Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz, und das Parkgelände darf nur mit Zustimmung des Eigentümers betreten werden. Berücksichtigen Sie diese Regel, wenn Sie den Park einplanen.

Herrenhaus und Park

Westlich an das Herrenhaus schließt sich ein etwa 1,5 Hektar großer Park an. Lindenreihen markieren seine Grenze, und im Parkgelände befindet sich ein Aussichtshügel. Der Hügel liegt ebenfalls innerhalb des Parkgeländes; auch für seinen Zugang ist die Zustimmung des Eigentümers erforderlich. Neben dem Herrenhaus steht außerdem ein historischer Speicher. Wenn der Park zu Ihren Plänen gehört, holen Sie die erforderliche Zustimmung vor dem Besuch ein.

Kapelle und historische Erinnerungszeichen

Im Ort steht eine hölzerne, mit Blech gedeckte Kapelle. Bilder und eine Figur der Jungfrau Maria befinden sich im Inneren. Wenn Sie die Ausstattung sehen möchten, klären Sie den Zutritt zum Innenraum vorab. Ein großes gemauertes Kreuz erinnert an die Kirche der Märtyrer Vinzenz und Anastasius, die 1797 niederbrannte. Laut Inschrift ließen Walenty und Marianna Karbowniczkowie das Kreuz am 3. Mai 1841 errichten. Die beiden Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Ereignisse: 1797 für den Kirchenbrand, 1841 für die Errichtung des Gedenkkreuzes. Neben diesem Kreuz steht eine Figur der Unbefleckten Jungfrau Maria auf einer Sandsteinsäule; in der Nähe wächst ein Kastanienbaum mit mehr als vier Metern Stammumfang. Ein weiteres steinernes Kreuz steht an der Route durch Stara Słupia am Straßenrand. Es stammt aus dem Jahr 1923.

Höhenrücken und Słupianka-Tal

Durch Winnica, einen Weiler in Stara Słupia, führt ein Weg auf einen Höhenrücken. Von dort reicht der Blick weit über den östlichen Teil des Łysogóry-Gebirgszugs, darunter Łysa Góra und Chełmiec, sowie über den westlichen Teil des Jeleniowskie-Gebirgszugs mit Góra Jeleniowska und Szczytniak. Eine Route führt zudem über das Tal der Słupianka. Der Flusslauf hat sich tief in den Lössboden eingeschnitten; die fortschreitende Ufererosion ist dort gut sichtbar. So stehen weite Fernblicke vom Höhenrücken den deutlichen Spuren eines fortlaufenden Landschaftsprozesses im Tal gegenüber.

Eine Rundroute oder ein Fernwanderweg

Die 19 Kilometer lange Rundroute Trasa 2 führt von Nowa Słupia über Stara Słupia und weitere Orte zurück nach Nowa Słupia. Die 19 Kilometer bezeichnen die gesamte Runde, nicht allein den Abschnitt innerhalb von Stara Słupia. Daneben führt der blaue Fernwanderweg Tarłów–Święty Krzyż durch den Ort. Damit lassen sich zwei unterschiedliche Wegperspektiven abwägen: eine Rundroute mit benanntem Start- und Rückkehrort oder der Verlauf eines Fernwanderwegs durch Stara Słupia. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegführung und Markierung.

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