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Ein ehemaliges Gutshaus in Nowa Wieś ist als zweigeschossiges Gebäude in der Form eines großen Mietshauses beschrieben. Die Verbindung von historischer Bezeichnung und konkreter Gebäudegestalt eröffnet einen Blick auf die Ortsgeschichte. Weitere Bezugspunkte sind die Soła, sakrale Kunst, die Geschichte eines jüdischen Ghettos und ein Spezialangelgewässer. So begegnen Ihnen hier unterschiedliche Themen, anhand derer Sie Nowa Wieś als Reiseziel einordnen können.

Lage an der Soła und südlich von Kęty

Nowa Wieś liegt auf einer niedrigen, flachen Terrasse am westlichen rechten Ufer der Soła, die durch den Ort fließt. Im Süden grenzt Nowa Wieś unmittelbar an Kęty. Flusslage und Nachbarort bieten zwei verschiedene Orientierungspunkte: Die Soła beschreibt die geografische Lage im Ort, Kęty den direkt angrenzenden südlichen Bezugspunkt.

Ortsgeschichte: Gutshof und Kriegsjahre

Im November 1940 errichteten die Deutschen in Nowa Wieś ein vorläufiges jüdisches Ghetto. Dorthin wurden Juden aus Kęty und der Umgebung gebracht. Damit ist die Geschichte am Ort verankert und zugleich mit Menschen aus der Nachbarstadt und dem Umland verbunden. Zeitpunkt, Ort und Herkunft der Betroffenen gehören zusammen, wenn Sie dieses Kapitel der Ortsgeschichte einordnen.

Im westlichen Teil von Nowa Wieś stand einst ein ehemaliger Gutshof an der Straße vom Ortszentrum zur Soła. Das ehemalige Gutshaus ist zweigeschossig und hat die Form eines großen Mietshauses. Die beiden Angaben unterscheiden seine frühere Funktion von der beschriebenen baulichen Gestalt. Ein kleiner Park umgibt das Haus und wird als stark verfallen beschrieben. Haus und Park bilden damit gemeinsam einen Bezugspunkt für die Geschichte des früheren Gutshofs.

Kirche und sakrale Kunst

Die Kirche des heiligen Maximilian Kolbe in Nowa Wieś ist mit Reliquien von Heiligen und wertvollen sakralen Kunstwerken verbunden. Zu den genannten Werken zählen Gemälde, Skulpturen und Glasfenster. Diese Beispiele umfassen unterschiedliche Formen sakraler Kunst und ergänzen die baulichen Bezugspunkte des Ortes um eine religiöse Perspektive. Die Pfarrei in Nowa Wieś wurde 1982 durch Kardinal Franciszek Macharski errichtet. Das Gründungsdatum ordnet die Pfarrgeschichte zeitlich ein und steht neben den Angaben zu Reliquien und Kunstwerken.

Soła und Spezialangelgewässer

Auch bei den Gewässern lohnt die Unterscheidung zwischen Flusslage und konkretem Angelgewässer. Die Soła fließt durch Nowa Wieś; das Spezialangelgewässer „DYRCZONIÓWKA“ liegt dagegen an der Grenze zwischen Nowa Wieś und Bielany. Es umfasst 10,00 ha. Angeln dürfen dort Mitglieder des Polnischen Anglerverbands nach Erwerb einer Jahresgenehmigung. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Genehmigungsanforderungen. So können Sie die Lage am Fluss von dieser gesondert geregelten Angelmöglichkeit unterscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Auschwitz.

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