Zum Inhalt

Eine steinerne Wegkapelle mit einer spätbarocken Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1779, ein eingeschossiges Herrenhaus und Angelteiche geben einem Aufenthalt in Skidzin unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Dazu kommt die Radroute „Brzeszcze by bike“, die in Skidzin endet. Kulturgeschichte, Architektur, Angeln und Radfahren stehen als verschiedene Interessen nebeneinander. Für die Wahl einer Unterkunft können Sie überlegen, welche dieser Themen für Ihre Reise den Ausschlag gibt; die örtlichen Bau- und Geschichtsdetails bieten dafür einen konkreten Ausgangspunkt.

Wegkapelle und Denkmalregister

An der ul. Wypoczynkowa steht die steinerne Wegkapelle mit der Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Die Wegfigur ist spätbarock und stammt aus dem Jahr 1779. Unter der Registernummer B-1-3/M ist die Kapelle in das Denkmalregister eingetragen. Stil und Datum beziehen sich auf die Figur, die Registernummer dagegen auf den Registereintrag der Kapelle. Wer sich für kulturhistorische Details interessiert, kann so zwischen der Beschreibung der Wegfigur und dem benannten Denkmalstatus des Bauwerks unterscheiden.

Herrenhaus: Bauform und Geschichte

Das Herrenhaus in Skidzin ist ein verputztes Backsteingebäude mit annähernd L-förmigem Grundriss und einem Geschoss. Wahrscheinlich wurde es um die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Am östlichen Giebel sind Spuren eines früheren Anbaus erkennbar, der wahrscheinlich als Vorhalle vor dem Eingang diente. Die beiden Formangaben beantworten unterschiedliche Fragen: Der L-förmige Grundriss beschreibt den Verlauf des Gebäudes, „eingeschossig“ seine Höhe.

Skidzin war ab dem 17. Jahrhundert Sitz des Gutskomplexes. Diese historische Rolle des Ortes reicht weiter zurück als das vermutete Baualter des Herrenhauses: Dieses wurde wahrscheinlich um die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Da die Eigentümer des Gutskomplexes nicht vor Ort lebten, wohnten dessen Verwalter oder Kommissare im Herrenhaus. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde eben dieses Gebäude „Schloss“ genannt.

Kapelle und Herrenhaus setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der Kapelle stehen die spätbarocke Heiligenfigur und ihr Registereintrag im Vordergrund; beim Herrenhaus verbinden sich Bauform und frühere Gutsverwaltung. So können Sie zwischen einem einzelnen religiösen Motiv und der Bau- und Verwaltungsgeschichte des Gutskomplexes unterscheiden.

Angelteiche und Radroute

Die Angelteiche in Skidzin und Wilczkowice werden vom Towarzystwo Wędkarskie „Sazan“ und vom Polski Związek Wędkarski, Koło Nr 121 in Brzeszcze, bewirtschaftet. Wenn Angeln zu Ihren Plänen gehört, erkundigen Sie sich vorab bei den genannten Organisationen nach den aktuellen Regelungen.

Im weiteren regionalen Umfeld führt die Radroute „Brzeszcze by bike“ durch die Natura-2000-Gebiete „Dolna Soła Valley“, „Dolna Soła“ und „Ponds in Brzeszcze“ und endet in Skidzin. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Routenverlauf. Während Herrenhaus und Wegkapelle die Bau- und Ortsgeschichte in den Mittelpunkt rücken, richtet die Radroute den Blick auf den regionalen Verlauf durch die Natura-2000-Gebiete.

Weitere Reiseziele entdecken: Łęki, Grojec, Jawiszowice, Zator, Nowa Wieś, Kęty, Bielany, Brzeszcze.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Auschwitz.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.