Zum Inhalt

Die Ortsgeschichte Ochojnos wird an mehreren klar datierten Bezugspunkten greifbar: Die erste schriftliche Erwähnung betrifft einen Besitzvorgang; ein Wohnhaus, eine Hauskapelle und eine Madonnenfigur stehen für spätere Bau- und Erinnerungsgeschichte. Wer eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Ochojno sucht, kann den Ort anhand dieser konkreten historischen Themen einordnen. Die zeitlichen Angaben reichen von 1349 bis zur Inschrift von 1877, wobei sie unterschiedliche Vorgänge bezeichnen.

Vom ersten schriftlichen Eintrag zum Wohnhaus

Am 11. Februar 1349 wurde Ochojno erstmals schriftlich erwähnt. Der Eintrag betrifft eine Aufteilung des Besitzes der Familie Panek und verknüpft die frühe Ortsgeschichte mit einem konkreten Anlass. Ein ganz anderer zeitlicher Bezug ist das um 1875 für Paweł Urbanik errichtete Wohnhaus in der Podhalańska 14. Es war das erste gemauerte Haus des Ortes. Die beiden Daten stehen für verschiedene Arten historischer Zeugnisse: 1349 bezeichnet die erste schriftliche Erwähnung und ihren Gegenstand, während die Zeit um 1875 eine besondere Bauweise markiert.

Das Haus ist eingeschossig und unterkellert. Zum charakteristischen Bild des Anwesens gehört auch ein von hohem Grün eingefasster Garten. Damit umfasst die Beschreibung sowohl den Baukörper als auch sein Umfeld: Geschosszahl und Keller beziehen sich auf das Haus, der Garten auf die Gestaltung des Grundstücks. So lässt sich das Wohnhaus über mehrere konkrete Merkmale einordnen, nicht allein über sein ungefähres Baujahr.

Kapelle und Madonnenfigur

Die Hauskapelle wurde 1875 von Paweł Urbanik gestiftet und ist der Muttergottes vom Rosenkranz geweiht. Sie entstand als Votivbau aus Dank für seine Rettung und seine Rückkehr aus dem Militärdienst. Der Stiftungsanlass gibt diesem historischen Bezug eine persönliche Dimension, die sich von der baulichen Bedeutung des Wohnhauses unterscheidet. Beide Bauwerke werden auf 1875 bezogen, doch nicht mit derselben Zeitgenauigkeit: Das Haus ist um 1875 datiert, die Kapelle wurde 1875 gestiftet.

Nördlich des Hauses steht eine steinerne Figur der Muttergottes mit dem Jesuskind auf einem Pfeilersockel. Ihre Stiftungsinschrift trägt das Jahr 1877 und nennt Paweł und Marianna Urbanik. Der Jahresvermerk liegt zwei Jahre nach dem Stiftungsjahr der Kapelle und bietet einen eigenen zeitlichen Bezug. Im Vergleich der beiden religiösen Zeugnisse stehen bei der Kapelle die Widmung und der Dankanlass im Vordergrund, bei der Figur ihre Darstellung, ihr Standort und die Inschrift.

Zugang bei der Reiseplanung

Das Grundstück des Hauses ist in Privatbesitz, eingezäunt und gilt als unzugänglich. Für die Galerie und den Kindergarten auf dem Grundstück gilt der Zugang als eingeschränkt und an deren Öffnungszeiten gebunden. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach den aktuellen Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen. Berücksichtigen Sie diese Einschränkungen, bevor Sie eine Besichtigung des Hausgrundstücks in Ihre Planung aufnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Czerna, Krakau, Bolechowice, Rybna, Radziszów, Krzeszowice, Zabierzów, Raciborowice

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krakau.