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Der Monte de São Félix erhebt sich in Laundos 200 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort können Besucher über den Ozean blicken. Windmühlen und das Monumento ao Emigrante ergänzen die Landschaft um historische Spuren: Die Mühlen erinnern an ihre frühere Nutzung, das Denkmal an die Auswanderung nach Brasilien.

Windmühlen und Erinnerung auf dem Monte

Auf dem Monte de São Félix sind noch fünf Windmühlen erhalten. Zwei haben ihre ursprüngliche Größe, und eine davon kann noch mahlen. Die Mühlen machen den Berg besonders reizvoll; an der noch mahlfähigen Mühle wird zugleich ihr ursprünglicher Zweck greifbar.

Das Monumento ao Emigrante auf dem Berg erinnert an Portugiesen, die auf der Suche nach einem besseren Leben nach Brasilien auswanderten. Eingeweiht wurde es am 5. September 1998. Seit 2019 wird das Monument erhalten und ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Zugang.

Handwerk und ältere Spuren

Zur Handwerkstradition in Laundos gehören Flickendecken und Flickenteppiche. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde Leinen durch Flickmaterial ersetzt, aus dem auf Webstühlen besonders wertvolle Decken entstanden. So lässt sich an einem konkreten Handwerk der Wandel von Material und Herstellung nachvollziehen.

Auch die „Arrecadas de Laúndos“ führen in eine ältere Geschichte: Die protohistorischen Ohrringe wurden in den Überresten des örtlichen Castro gefunden. Zu den sehenswerten lokalen Orten zählt außerdem der Kreuzweg von Laundos, der Calvário. Am Fuß des Berges wurde nach 1825 und vor 1845 eine Kapelle errichtet.

Wallfahrten im Jahreslauf

Die Wallfahrt zu São Félix findet am ersten Sonntag im September statt. Die Wallfahrt zur Nossa Senhora da Saúde fällt auf den ersten Sonntag im August und dauert drei Tage. Auf dem sieben Kilometer langen Fußweg führt diese Wallfahrt bis zum Heiligtum in Laundos. Wenn Sie einen Besuch zu einer dieser Traditionen planen, prüfen Sie das aktuelle Programm.

Der Ursprung des Kultes am Heiligtum Nossa Senhora da Saúde wird mit einer Wallfahrt von Póvoa nach Laúndos verbunden. Die heutige Wegstrecke und dieser historische Zusammenhang geben der Tradition zwei unterschiedliche Blickwinkel: den Weg zum Heiligtum und die Überlieferung zu ihren Anfängen.

Regionale Verbindungen und weitere Erlebnisse

Als regionale Verbindung führt die Ecopista de Famalicão vom ländlichen Binnenland um Vila Nova de Famalicão zur Atlantikküste um Póvoa de Varzim. Sie bietet direkte Verbindungen zum Bahnhof Famalicão und zur Metrostation Póvoa de Varzim. Ein kommunaler Fahrplan vom 3. Dezember 2024 führt außerdem die Haltestelle „P. Ind. de Laundos - 1“ mit Fahrzeiten auf. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

Eine weitere Perspektive auf die Gegend bietet die „Volta Atlântica“: Der individuelle Panoramaflug startet am Aeródromo de Laúndos und dauert 30 oder 60 Minuten. Die Verfügbarkeit kann sich ändern; prüfen Sie daher die aktuellen Buchungsmöglichkeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Laundos, Vila Nova De Famalicão, Luzim, Freamunde, Penafiel, Penalva Do Castelo, Paços De Ferreira, Moreira.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Porto.

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