Vier Freibäder mit kaltem Mineralwasser, Quellen an der Blahnița und ein römisches Kastell geben Săcelu mehrere erkennbare Schwerpunkte. Heilbad, Landschaft und archäologische Geschichte prägen den Ort auf unterschiedliche Weise. Wenn eine bestimmte Kuranwendung für Sie wichtig ist, erkundigen Sie sich vorab nach ihrer aktuellen Verfügbarkeit.
Heilbad und Kuranwendungen
Zu Băile Săcelu gehören vier Freibäder mit kaltem Mineralwasser; hinzu kommt ein Becken für Aeroheliotherapie. Das Wasser der vier Becken nimmt je nach Jahreszeit unterschiedliche Farben an. Die Kurbehandlungsbasis umfasst Mineralwasserwannenbäder, Moor- und Paraffinpackungen, Elektrotherapie, galvanische Bäder, Unterwasser- und schottische Duschen, Aerosolbehandlungen, Massagen sowie Räume für medizinische Gymnastik. Die Quelle Izvorul Căciulata wird im Heilbad Săcelu für Kuranwendungen im Inneren genutzt. Wenn eine bestimmte Anwendung für Sie wichtig ist, klären Sie deren aktuelle Verfügbarkeit vor der Reise.
Hügel, Wälder und Quellen
Das Heilbad wird im Osten vom Dealul Ciocadia (579 m) und im Westen vom Dealul Săcelu (570 m) begrenzt. Mit 579 Metern ist Dealul Ciocadia neun Meter höher als Dealul Săcelu. Die Hügel rund um das Heilbad sind von Laubwäldern mit Buchen, Eichen und Linden sowie von Weideflächen geprägt. Izvorul de Ochi, auch Sadoveanu genannt, liegt im Nebenbett des Flusses Blahnița. Izvorul Săcelata, auch Sfânta Treime genannt, befindet sich am linken Hang der Blahnița im Südosten des Heilbads. Im Gemeindegebiet von Săcelu ist Piatra Buha als Naturareal ausgewiesen.
Römische Geschichte
Das Heilbad Săcelu ist seit 1480 urkundlich belegt. Das römische Kastell von Săcelu gilt als militärisches und kulturelles Zentrum. Bei Untersuchungen des Kastells wurden römische Münzen, Überreste von Bädern, behauene Steine, drei steinerne Statuen, Säulen ohne Kapitelle, Inschriften zur Nutzung der Mineralquellen und eine Thermalanlage dokumentiert. Kapitelle sind die oberen Abschlüsse von Säulen. La Buha ist einer der in Săcelu bekannten archäologischen Fundpunkte aus der Römerzeit. Die Inschriften zur Nutzung der Mineralquellen und die Thermalanlage verbinden die römischen Befunde inhaltlich mit dem Heilbad-Thema von Săcelu. Die römischen Funde und die Bezeugung des Heilbads ab 1480 bilden zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte: archäologische Zeugnisse einerseits, urkundliche Überlieferung andererseits.
Anreise und Unterkunft
Săcelu liegt an der Kreisstraße DJ661. Am einfachsten erreichen Sie Săcelu mit dem Auto über die Europastraße E70 bis Târgu Jiu und anschließend über die Kreisstraße in Richtung Crasna und Săcelu. Eine regionale Touristenroute führt von Târgu Jiu über Curtișoara (Bălănești), Mușetești, Crasna (Săcelu), Novaci und Baia de Fier nach Polovragi. Die Autofahrt beschreibt die Zufahrt nach Săcelu; die Touristenroute ordnet den Ort in eine Abfolge mehrerer regionaler Stationen ein. Für die Suche nach einem Hotel können Sie zuerst entscheiden, ob Heilbad, Landschaft oder römische Geschichte Ihren Aufenthalt prägen soll.
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