Hohe Rinne (Păltiniș) verbindet Berglandschaft mit Wanderwegen, Wintersport und historischen Orten. Dichte Wälder, Gipfel und Weideflächen prägen die Umgebung. Wer ein Hotel für einen Aufenthalt in Hohe Rinne sucht, kann das Reiseziel zunächst nach den eigenen Interessen einordnen: Wandern, winterliche Aktivitäten oder Kulturgeschichte.
Wanderwege, Wald und Ausblicke
Hohe Rinne liegt im Herzen des Cindrel-Gebirges. Zu den zahlreichen Wanderwegen gehört ein Weg zum Gipfel Bătrâna. Der Rundweg Păltiniș über Poiana Găujoara führt durch Fichten- und Nadelwälder und eröffnet Ausblicke auf das Făgăraș-Gebirge, die Stadt Sibiu und das Cindrel-Gebirge. So kommen auf dieser Route Waldpassagen und Blicke auf drei unterschiedliche Ziele zusammen.
Ein markierter Weg führt von Stațiunea Păltiniș über Poiana Găujoara zur Șaua Bătrâna. Er kann im Winter auch für Skitouren genutzt werden und eignet sich für Familien mit Kindern und Haustieren. Damit stehen unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander: ein Rundweg mit Wald und Aussicht sowie eine markierte Route, die auch eine winterliche Nutzung für Skitouren bietet.
Auf der Route Primprejurul Păltinișului liegt die Poiana Oncești. Im Frühling bildet die Wiese mit Krokussen und Schneeglöckchen eine Gartenlandschaft. Diese saisonale Blüte setzt einen eigenen Akzent neben den Wanderungen zu Wald- und Gebirgsaussichten.
Winterangebote und Tourenwahl
In Hohe Rinne gibt es Skipisten im niedrigen bis mittleren Schwierigkeitsbereich. Zum Winterangebot gehören außerdem künstliche Beschneiung, Nachtbeleuchtung und ein Schneespaßpark. Die Pisten und die markierte Skitourroute stehen für unterschiedliche Arten, den Winter draußen zu verbringen: Die einen bieten Abfahrten, die andere eine Tour auf dem Weg über Poiana Găujoara zur Șaua Bătrâna.
Auch bei einer Wanderung lässt sich ein Teil des Aufstiegs mit einem Sessellift verbinden: Auf der Route Primprejurul Păltinișului können Wanderer den Aufstieg zum Vf. Oncești ab der Sesselliftstation in Păltiniș verkürzen. Prüfen Sie vor Ort die Verfügbarkeit und Betriebsbedingungen des Sessellifts, bevor Sie ihn in Ihre Planung einbeziehen.
Historische Bauten und Constantin Noica
Zu den historischen Bauten zählen Casa turiștilor aus dem Jahr 1894, Casa medicilor aus dem Jahr 1895 und Sala Monaco aus dem Jahr 1898. Alle drei sind als historische Denkmäler ausgewiesen. Die einzeln benannten Gebäude geben der Ortsgeschichte konkrete Ankerpunkte mit klar unterscheidbaren Jahreszahlen.
Die Kirche des Schitul de la Păltiniș ist aus Tannenholz gebaut und mit Schindeln gedeckt. Die Dachgestaltung ahmt den Stil alter transsilvanischer Holzkirchen nach. Unmittelbar neben dem Schitul liegt das Grab des Philosophen Constantin Noica, der seine letzten 13 Lebensjahre in Păltiniș verbrachte. Architektur und Lebensgeschichte bilden so zwei unterschiedliche Zugänge zur Kulturgeschichte des Ortes.
Anreise und Aufenthalt planen
TURSIB stellt täglich über die Linie 22 eine Verbindung nach Păltiniș her. Prüfen Sie für Ihre Fahrt den Fahrplan der Linie. Für den Aufenthalt helfen die verschiedenen Schwerpunkte bei der Planung: die Frühlingsblüte in Poiana Oncești, Wanderungen mit Wald- und Gebirgsausblicken, Wintersport oder die historischen Bauten und die Geschichte Constantin Noicas. So können Sie die Reisezeit danach ausrichten, welche dieser Facetten für Sie im Vordergrund steht.
Weitere Reiseziele entdecken: Altana, Rusciori, Șura Mare, Orlat, Cârţişoara, Bazna, Apoldu de Sus, Mediasch.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermannstadt.