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Breaza liegt auf einer 50 bis 60 Meter hohen Terrasse über dem Fluss Prahova. Die Höhenlage der Stadt beträgt 480 bis 600 Meter; zugleich ist sie vom starken Straßenverkehr im Prahova-Tal vergleichsweise abgeschieden. Für die Reiseplanung lassen sich zwei Interessen klar unterscheiden: Kirchen- und Denkmalgeschichte sowie Wege in die Landschaft.

Anreise und Lage

Breaza ist über die DN1 (E60) auf der Straße erreichbar. Auch mit dem Zug ist die Stadt über die Bahnstrecke Bukarest–Brașov erreichbar. Prüfen Sie die Zugdetails vor Reiseantritt. So können Sie die Anreise planen, bevor Sie entscheiden, welche Kirchen, Denkmäler oder Wanderziele Sie in den Mittelpunkt stellen.

Kirchen, Denkmäler und Handwerk

Die Biserica Sf. Nicolae in Breaza de Jos ist eine Kirchen- und Friedhofsstätte aus dem Jahr 1777. Ebenfalls aus dem Jahr 1777 stammt die Biserica Sfântul Nicolae in Breaza de Sus. Sie bewahrt Innenfresken, Außendekorationen und ein Schindeldach und gilt als das älteste historische Denkmal des Ortes. Die Biserica din Capu Câmpului trägt das Patrozinium „Schimbarea la Faţă“: Sie wurde 1892 aus Stein am Standort einer kleinen Holzkirche errichtet, die um 1800 gebaut worden war.

Die Poarta Brâncoveanu markiert den Eingang zum Parcul Brâncoveanu und ist auf dem Wappen der Stadt Breaza dargestellt. Das Monumentul Celor Trei Regi entstand 1934 im modernistischen Stil der Epoche von Ion T. Aldea. Das Monumentul Eroilor din Breaza de Jos ist ein Werk des Bildhauers Emil Becker. Diese Denkmäler setzen unterschiedliche Akzente: Stadtsymbolik, ein Bauwerk aus der Zwischenkriegszeit und die Erinnerung an die Kriegshelden von Breaza.

Das Conacul Basarab-Brâncoveanu im Zentrum von Breaza ist eine Ruine und ein Zeugnis der Ortsgeschichte. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen. Auch die lokale Textiltradition hat eigene Merkmale: Die nachkriegszeitliche Ia de Breaza wurde nach der Gründung der Kooperative „Arta Casnica“ im Jahr 1948 mit einem stärker stilisierten Muster produziert. Die Halskrause „Crețul“ gilt als spezifisch für Muntenien; ihre Technik wird streng von Generation zu Generation weitergegeben.

Wanderziele und Landschaft

Zu den Wanderzielen in Breaza zählen die Crucea Eroilor auf dem Dealul Gurga und der Dealul Sinoiu. Der Dealul Lazului ist von Talea aus erreichbar. Die Crucea Eroilor wurde 1929 auf 743 Metern Höhe zum Gedenken an die Kriegshelden von Breaza errichtet. Damit verbindet sich das Wanderziel mit einem konkreten Kapitel der Ortsgeschichte.

Eine weitere markante Landschaftsstätte ist der Fagul Prințesei, eine jahrhundertealte Buche auf einer Lichtung am linken Ufer des Bachs Târsa in der Pădurea Cheia Proviţei. Der Weg dorthin ist mit einem roten Dreieck markiert, dauert fünf Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegverhältnisse.

Der Zugang zum Dealul cu Trovanti führt vom Touristeninformationszentrum über die Straßen Ocinei, Col. Popovici, Sunatorii und Moldovei sowie durch das Viertel Ograda. Auch mit einem Geländewagen oder Fahrrad ist der Zugang möglich; prüfen Sie die Bedingungen vorab. Eine weitere Landschaftsmarke ist eine Kiefernzeile, die im 19. Jahrhundert von den damaligen Eigentümern des Guts Breaza, der Familie Bibescu-Brâncoveanu, gepflanzt wurde. Sie bietet weite Ausblicke nach Süden über die Stadt und nach Norden zum oberen Becken der Târsa.

Weitere Reiseziele entdecken: Chițorani, Câmpina, Homorăciu, Manastirea Suzana, Măneciu-Ungureni, Bărcănești, Cheia, Buşteni.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prahova.

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