Provița de Sus lässt sich über mehrere konkrete Anhaltspunkte kennenlernen: die Kirche Adormirea Maicii Domnului mit ihrem kleeblattförmigen Grundriss, die Lebensgeschichte des späteren Metropoliten Pimen Georgescu und eine Landschaft, die von der Aue des Baches Provița bis zu bewaldeten Hügeln reicht. Hinzu kommen das Heldenmonument gegenüber der Kirche und Routenbeschreibungen für Radtouren. Diese Themen geben Ihnen unterschiedliche Perspektiven auf den Ort – von Bau- und Ortsgeschichte bis zu Landschaft und Radplanung.
Kirche und Lebensgeschichte
Die Kirche Adormirea Maicii Domnului hat einen kleeblattförmigen Grundriss. Ihre einen Meter dicken Wände wurden aus dünnen Ziegeln errichtet. Grundriss und Mauerwerk lenken den Blick auf unterschiedliche bauliche Aspekte: die Form des Gebäudes und seine Konstruktion. Pimen Georgescu, der spätere Metropolit, wurde am 22. Oktober 1853 in Provița de Sus im Kreis Prahova geboren. Von 1909 bis 1934 war er Metropolit von Moldawien. Im Kirchhof der Kirche, auf Höhe des Pronaos, ist er beigesetzt. Geburt, Amtszeit und Begräbnisort bilden verschiedene Stationen seiner Biografie; der Kirchhof stellt dabei die konkrete örtliche Verbindung zu seiner Lebensgeschichte her.
Ein eigener historischer Zeitbezug betrifft 600 rumänische Soldaten aus Provița de Sus: Sie kämpften in den Jahren 1916 bis 1918 im Krieg für die nationale Vereinigung Rumäniens. Die Zahl und die Zeitspanne geben dieser Angabe einen kollektiven Maßstab. Neben der Biografie Pimen Georgescus eröffnet sie einen anderen Blick auf die Ortsgeschichte: hier die Lebensgeschichte eines einzelnen Geistlichen, dort die Beteiligung von Menschen aus dem Ort an einem Krieg.
Das Heldenmonument im Ortsbild
Das Heldenmonument steht der Kirche gegenüber, auf der anderen Straßenseite, auf einem kleinen, von Tannen gesäumten Platz. Seine Fassade ist zur Kirche ausgerichtet. Lage und Ausrichtung geben dem Monument einen klaren Bezugspunkt im Ortsbild, während die Straße die beiden Plätze voneinander trennt.
Landschaft und Radtouren
Eine Reisebeschreibung aus dem Jahr 2020 beschreibt die Ausdehnung von Provița de Sus: Sie reicht von der Aue des Baches Provița bis zu bewaldeten Hügeln. Damit stehen zwei unterschiedliche Landschaftsformen nebeneinander: die Bach-Aue und die bewaldeten Hügel. Für die Reiseplanung bietet das einen landschaftlichen Blickwinkel neben den Bau- und Lebensgeschichten rund um die Kirche.
Routenbeschreibungen aus dem Jahr 2020 nennen eine Radtour, die an der Kirche in Provița de Sus vorbeiführt, sowie eine Radrundstrecke über Sultanu nach Provița de Sus. Die beiden Angaben unterscheiden sich in ihrem Ortsbezug: Bei der einen Tour ist die Kirche ein Durchgangspunkt, bei der anderen verläuft die Strecke über Sultanu. So können Sie abwägen, welche der beschriebenen Routen besser zu Ihren Plänen passt. Vor einer Fahrt sollten Sie den aktuellen Verlauf und die Wegbeschaffenheit prüfen.
Anreise und Hotelwahl
Eine Zufahrt nach Provița de Sus aus Richtung Dâmbovița führt über Moreni, Valea Lunga und Vișinești. Im Winter ist die Straße zwischen Provița de Sus und Valea Lunga im Kreis Dâmbovița geschlossen. Wenn Sie in dieser Jahreszeit anreisen, beziehen Sie die Schließung in Ihre Planung ein und prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuelle Straßenlage.
Bei einer Winterreise ist die saisonale Straßenschließung zusätzlich ein eigener Punkt der Anreiseplanung.
Weitere Reiseziele entdecken: Cornu De Jos, Poiana Câmpina, Surani, Bărcănești, Buşteni, Strejnicu, Manastirea Suzana, Valea Călugărească.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prahova.