Bredsel liegt am Fuß von Storforsen am Piteälven. Die Landschaft des Naturreservats und die Spuren früherer Arbeit geben dem Aufenthalt zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können die Stromschnellen und den Uferwald erkunden oder sich mit Forstwirtschaft und Flößerei befassen. Dazu kommen örtliche Veranstaltungen und saisonale Essensangebote.
Storforsen: Wege und Orientierung
Storforsen erstreckt sich über fünf Kilometer und weist insgesamt 82 Meter Fallhöhe auf. Im Naturreservat gibt es Holzstege und Wanderwege. Große Teile des Gebiets sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Für Besucher mit besonderem Parkausweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität liegen Parkplätze innerhalb der Schranke näher an den Stromschnellen. Storforsen liegt an einer Abzweigung von der Straße 374 und verfügt über einen großen Parkplatz. Das Hotel und der Campingplatz befinden sich direkt an der Straße; von dort ist das Naturreservat ausgeschildert.
Uferwald, Tierwelt und geologische Spuren
Das Naturreservat Storforsen wurde am 1. November 1971 eingerichtet und 1997 erweitert. Sein Uferwald hat einen urwaldähnlichen Charakter und eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Im Piteälven innerhalb des Reservats leben Fischotter und die schwarz-weiße Wasseramsel. Der Naturpfad Upplevelseskogen Bredselsberget ist leicht begehbar; von höher oben auf dem Bredselsberget bietet sich ein Ausblick auf Storforsen.
Rund um Döda fallet gibt es zahlreiche Gletschertöpfe, die durch Steine, Wasser und Reibung entstanden sind. Hinzu kommen vom Wasser abgeschliffene Felsflächen und wilde, in das Grundgestein eingeschnittene Schluchten. Döda fallet entstand, als das alte Flussbett trockengelegt wurde.
Forstwirtschaft, Flößerei und Kultur
Die Geschichte von Forstwirtschaft und Flößerei wird in Storforsen anhand verschiedener Themen greifbar. Das Skogsbruksmuseet wurde 1972 eröffnet und zeigt die Entwicklung der Forstwirtschaft bis zur Mechanisierung in den 1950er-Jahren. Das Flottningsmuseet wurde 1992 eröffnet und behandelt die Bedeutung des Flusses für Transport und Flößerei von losem Holz. Die Museen vermitteln Einblicke in den Alltag und die Arbeitsweisen von Forst- und Flößereiarbeitern vergangener Zeiten. Zum Skogsbruksmuseet gehören außerdem eine Flößerhütte und ein Bootsschuppen.
Zum Kulturmilieu zählen Kohlenmeiler, Teeröfen, Hüttenfundamente, Hütten von Waldarbeitern und Flößern, Holz- und Steinbrecher sowie ausgehobene Kanäle. Im Storforsens kapell dient ein Panoramafenster mit Blick auf die mächtigen Stromschnellen als Altarbild. Die Gemeinde Älvsbyn bietet dort Trauungen an. Für eine Besichtigung des Storforsens kapell kontaktieren Sie die Rezeption des Hotell Storforsen.
Veranstaltungen und saisonale Angebote
Bredsels bygdeförening veranstaltet den Byadagen alle zwei Jahre Anfang August; der Kulturtag in Storforsen findet dagegen jedes Jahr statt. Auch bei den Essensangeboten ist die Saison relevant: Die Kaffestugan im Naturreservat Storforsen serviert im Sommer täglich Mahlzeiten, Kaffee, Gebäck und Eis. In Bredsels bagarstuga werden zu bestimmten Zeiten des Jahres häufig Mjukkaka und anderes Brot gebacken.
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