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In Botkyrka führen Wege durch alte Wälder und an Seen entlang, während Kulturspuren von der Geschichte der jeweiligen Orte erzählen. Auch die Gemeinde veranstaltet von Mai bis Oktober Wanderungen und Bustouren zu kulturhistorisch interessanten Umgebungen. Wenn Sie an einer bestimmten Tour interessiert sind, prüfen Sie vorab die Termine.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die drei kurzen, ausgeschilderten Spazierwege von Kulturspår Botkyrka vermitteln die Geschichte ihrer jeweiligen Orte. Audiotracks ergänzen die Stationen mit persönlichen Geschichten. Die Wege sind von den U-Bahn-Stationen Fittja, Hallunda und Norsborg aus erreichbar. So lässt sich der Spaziergang mit den Hörgeschichten verbinden, statt nur Wegmarken abzulaufen.

Für eine längere Strecke steht die Grödingeleden: Der 32 Kilometer lange Abschnitt des Sörmlandsleden führt von Lida über Grödinge und Näslandet bis nach Skanssundet. Unterwegs liegen archäologische Überreste, Ruinen ehemaliger Höfe, Wallburgen und Aussichtshöhen; die Route verläuft am Stora Träsket entlang und durch alten Nadelwald. Eine andere Größenordnung hat die Sjöslingan im Naturschutzgebiet Vinterskogen. Sie ist 3,2 Kilometer lang und führt durch alten Wald an Brosjön, Mellansjön und Övrasjön vorbei.

Der etwas mehr als sieben Kilometer lange Aspens naturstig umrundet den südlichen Teil des Sees Aspen. Kulturstätten und archäologische Fundplätze liegen ebenso an der Strecke wie Feuchtgebiete, in denen Stege und schwimmende Brücken durch den Weg führen. Der etwa acht Kilometer lange Sankt Botvids pilgrimsled verbindet dagegen die Salems kyrka mit der Botkyrka kyrka. Sechs Meditationsplätze, Wegweiser und eine Broschüre mit Karte und Texten begleiten den Pilgerweg. Die Strecken unterscheiden sich damit nicht nur in ihrer Länge, sondern auch darin, ob Wald, Feuchtgebiet, Kulturgeschichte oder eine Pilgerroute im Mittelpunkt steht.

Wald, Wasser und Tierbeobachtung

In Mälarskogen wechseln sich abwechslungsreicher Mischwald, Felsflächen und Ausblicke über den Mälarsee ab. Das Naturschutzgebiet ist zu Fuß von den U-Bahn-Stationen Hallunda und Norsborg erreichbar. Die Stationen liegen etwa 1,5 Kilometer südlich des Reservats; SL-Busse verkehren in der Nähe. In Snäckstavik befindet sich im östlichen Teil des Feuchtgebiets eine Beobachtungsplattform. Von dort lassen sich unter anderem Krickenten, Singschwäne, Dunkelwasserläufer und Waldwasserläufer beobachten. Bademöglichkeiten gibt es in Botkyrka an Binnengewässern, Seen und am Meer.

Bei Lida gibt es insgesamt 35 Kilometer miteinander verbundener Bewegungspfade, die Lida, Harbro und Brantbrink verbinden. Daneben stehen drei präparierte Mountainbike-Strecken zur Auswahl: eine grüne mit 2,8 Kilometern, eine blaue mit 7,1 Kilometern und eine rote mit 4,7 Kilometern. Die angegebenen Längen helfen, den gewünschten Umfang der Tour einzuschätzen; die Farbcodes gehören zur jeweiligen Streckenkennzeichnung. Der Accropark bei Lida bietet Klettern, Balancieren und Ziplining hoch oben in den Baumkronen. Da sich die saisonalen Öffnungsregelungen ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Besuchsinformationen.

Kulturorte und lebendige Geschichte

Bei Hågelby-Skrävsta erläutern die ausgeschilderten Spazierwege Skrävstastigen und Saltbergstigen, wie Menschen hier im Lauf der Jahrtausende gelebt haben. Die Landschaft ist weitgehend erhalten; archäologische Fundstätten und Agrarlandschaft bestehen dort fort. Hågelbyparken wiederum ist eine Herrenhausanlage, die als Volkspark genutzt wird. Besucher können im großen Park spazieren und den 4H-Hof besuchen. Im Hågelby Hus wird außerdem Afternoon Tea mit Scones und Beilagen, feinem Gebäck sowie ausgewählten Teesorten angeboten. Speisekarte und Verfügbarkeit können sich ändern.

Im Tumba bruksmuseum stehen die Geschichte der schwedischen Banknoten und das Leben der Menschen im Mittelpunkt, die in der Papierfabrik Tumba lebten und arbeiteten. Zum Besuch gehören Ausstellungen und die historische Umgebung; angeboten werden allgemeine Führungen durch das Werk sowie Führungen in der Papierwerkstatt. Besucher können dort auch selbst Papier herstellen. In Hogslaby gibt es jedes Jahr mehrere Tage der offenen Tür, an denen man unter anderem Schmieden, Brotbacken und Wollverarbeitung ausprobieren kann.

Das Mångkulturellt centrum vermittelt Wissen und Verständnis zu den Auswirkungen und der Bedeutung von Migration für das Leben der Menschen in Schweden. Besucher finden dort Ausstellungen, eine Spezialbibliothek, eine kunstpädagogische Werkstatt, Programmpunkte, den MKC-Shop und das Restaurant Tavernan. Auf dem Gelände von Subtopia sind Wandbilder, Schablonenarbeiten und Graffiti von Künstlern aus der näheren und weiteren Umgebung zu sehen; ein digitaler Guide ermöglicht die selbstständige Erkundung. Die 20 Meter lange Urban-Art-Wand Lilla Väggen ist rund um die Uhr für alle geöffnet.

Die Botkyrka konsthall in Fittja widmet sich zeitgenössischer Kunst und bietet Ausstellungen, geführte Besichtigungen, Künstlergespräche, Workshops und Performances. Der Eintritt ist frei; da sich Öffnungsregelungen ändern können, prüfen Sie diese am besten vor Ihrem Besuch. Auch Botkyrka kyrka ist ein Ort mit langer Geschichte: Sie ist die älteste Kirche der Kirchengemeinde, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, und wurde zu Ehren des heiligen Botvid erbaut. Am Eingang befindet sich eine barrierefrei angepasste Rampe.

Weitere Reiseziele entdecken: Tumba, Grödinge, Botkyrka, Österåker, Nacka, Enhörna, Boo, Upplands-Bro.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stockholm.

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