Storumans kommun verbindet Berg-, Wald- und Seenlandschaften mit Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten im Sommer und Winter. In Storuman selbst führen Wege am Wasser entlang und zur Kirche; weitere Entdeckungen reichen von Wanderstrecken und Loipen bis zu Angelmöglichkeiten. Der Wechsel der Jahreszeiten prägt dabei, welche Wege und Erlebnisse im Mittelpunkt stehen: Manche sind Sommerwege, andere an das Eis im Spätwinter gebunden.
Wege und Jahreszeiten
Am Skistadion von Storuman beginnen zwei beleuchtete Loipen, eine vier, die andere sechs Kilometer lang. Am Stenseleberget gibt es zwischen Storuman und Stensele insgesamt etwa 14 Kilometer präparierte, beleuchtete Loipen. Präparierung und Beleuchtung sind saisonabhängig. Eine andere Winterroute ist der Weg am Uman: Im Spätwinter verläuft er am Eisrand des Sees entlang und führt von Storuman etwa 13 Kilometer in Richtung Laisbäck. Er ist an Wintereis und Präparierungsbedingungen gebunden. Am Umanbacken gibt es drei Abfahrten, einen Lift und einen Kinderhang; die Betriebszeiten sind saisonabhängig.
Im Sommer ist der sechs Kilometer lange Kyrkstigen von Storuman zur Stensele kyrka gut begehbar. Teile des Weges sind mit Bohlen ausgelegt; barrierefrei ist er nicht. Der Drottningleden führt über neun Kilometer zwischen Laisaliden und Hemavan und gilt als relativ leicht begehbar. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf norwegische Gipfel und Gletscher. Bei Atoklimpen steht eine samische Kulturlandschaft im Mittelpunkt: Sie zeigt, wie rentierhaltende Nomadengemeinschaften die Landschaft von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart genutzt haben. Dort gibt es einen knapp neun Kilometer langen Rundweg mit mehreren Informationstafeln sowie einen barrieregerecht ausgestatteten Rastplatz bei der Atostugan am Risbäcken.
Die ähnlich langen Angaben beim Drottningleden und bei Atoklimpen stehen für unterschiedliche Wegformen: Der eine führt zwischen zwei genannten Orten, der andere ist ein Rundweg. Auch die örtliche Strandpromenade setzt einen eigenen Akzent. Sie verläuft am Ufer der Luspviken, wo Storuman liegt, und führt teilweise auf Bohlen durch den Wald.
Wasser, Natur und Tierbeobachtung
An der alten Brücke in Stensele, an der ehemaligen Strecke des Vilhelminavägen, liegt ein Vogelbeobachtungsplatz am Umeälven. Besonders von April bis Mai ist ein Halt dort lohnend. Fürs Angeln bietet Storumans kommun eine andere Perspektive auf die Landschaft: Mehr als 2.400 Seen und der Umeälven ermöglichen ganzjährig zahlreiche Angelmöglichkeiten. In Storuman Lapland können Sie selbstständig angeln oder einen Angelguide engagieren. Die Verfügbarkeit von Guides kann je nach Saison und Anbieter variieren.
Kulturspuren in Storuman und Stensele
Die Stensele kyrka zählt zu den größten Holzkirchen Schwedens und wird „Lappmarkens Katedral“ genannt. In Storuman erzählt das Järnvägshotellet von der Eisenbahngeschichte des Ortes. Es ist das am besten erhaltene Eisenbahnhotel im Bezirk; die zum Bahngelände gerichteten Fassaden entsprechen noch dem Zustand der 1930er-Jahre. 1979 wurde das ehemalige Hotel zu einer Bibliothek umgebaut. Erhalten sind die Speisesäle, die Treppenhalle und die Korridore; außerdem gibt es dort noch einige Möbel aus der Hotelzeit.
Auf Luspholmarna umfasst das Hembygdsgården ein Museum mit älteren örtlichen Gegenständen und historische Gebäude, die von der örtlichen Heimatpflegevereinigung unterhalten werden. In Hemavan bietet das Naturum Vindelfjällen Informationen zu Wanderwegen, geführte Touren, Ausstellungen sowie Karten und Souvenirs. So stehen in der Gemeinde unterschiedliche Zugänge nebeneinander: sakrale Holzarchitektur, Zeugnisse des Eisenbahnorts, lokale Sammlungen und Informationen zur Berglandschaft.
Anreise und Orientierung
Der Inlandsbanan-Zug hält im Zentrum von Storuman. Aktivitäten, Restaurants und Natur sowie Hotels und ein Campingplatz sind zu Fuß erreichbar. Prüfen Sie vor der Reise den Zugbetrieb und die lokalen Angebote. Auch die E12, die Blå vägen genannt wird, ordnet den Ort in eine längere Verbindung ein: Sie führt von Umeå entlang des Umeälven über Storuman und Hemavan-Tärnaby weiter nach Mo i Rana und Nesna an der Atlantikküste.
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