Zum Inhalt

Der Flachsee, die Emauskapelle und die Pfarrkirche St. Martin geben einem Aufenthalt in Zufikon unterschiedliche Schwerpunkte: Naturbeobachtung, sakrale Kunst und Baugeschichte. Auch der Habsburger Weg führt auf seiner Etappe zwischen Bremgarten und Muri nach Zufikon. So können Sie je nach Interesse ein Naturgebiet, eine Wanderung oder historische Orte in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen.

Natur am Flachsee

Das Reservat Flachsee ist von nationaler Bedeutung. Es erstreckt sich über den aufgestauten Reussabschnitt zwischen der Brücke Rottenschwil und Bremgarten-Zufikon und umfasst etwa 140 Hektar. Die Landschaft ist vielfältig: Schlickflächen und Flachwasserbereiche liegen neben langsam fliessendem Wasser, naturnahen Ufern mit Röhricht, Riedwiesen, Auenwäldern und Kiesinseln. Diese Lebensräume bieten verschiedenen Wasservögeln Platz.

Zum Angebot am Flachsee gehören Exkursionen und Beobachtungseinrichtungen. Damit lässt sich das Gebiet sowohl auf eigene Faust als auch im Rahmen eines geführten Naturerlebnisses erkunden. Wenn Sie eine Exkursion einplanen möchten, informieren Sie sich vorab über die Termine; Programme und Einrichtungen können sich ändern.

Eine Wanderetappe mit Reussquerung

Die Etappe des Habsburger Wegs von Bremgarten nach Muri folgt dem Reussuferweg bis zur Emauskapelle in Zufikon und überquert dort die Reuss. Die Kapelle ist damit ein konkreter Orientierungspunkt auf der Route. Für die An- und Abreise zu dieser Etappe werden der Bahnhof Bremgarten und der Bahnhof Muri AG als Bahnstationen angegeben. Prüfen Sie vor Ihrer Planung den aktuellen Fahrplan.

Kapellen und Kirche: Kunst und Geschichte

Die Emauskapelle liegt an der unteren Gemeindegrenze von Zufikon, nahe am Wald über dem Reussufer. Sie ist als Kulturgut von regionaler Bedeutung eingestuft und integral kantonal geschützt. Besonders anschaulich ist ihre Ausstattung: Auf Tannenholz ausgeführte Ölmalerei-Zyklen stammen aus den Jahren 1676/77. Darunter ist ein Bilderzyklus zur Lebensgeschichte des heiligen Antonius des Eremiten. Die Kapelle verbindet so einen konkreten Ort am Reussufer mit bedeutenden Kunstwerken aus dem 17. Jahrhundert.

Auch die Wallfahrt gehört zur Geschichte der Emauskapelle. 1516 erhielt sie durch päpstlichen Beschluss besondere Privilegien als Wallfahrtsort. Die Pfarrkirche St. Martin bietet einen anderen zeitlichen Bezug: Sie wurde zwischen 1865 und 1868 erbaut und ist ebenfalls als Kulturgut von regionaler Bedeutung eingestuft sowie integral kantonal geschützt.

Eine weitere historische Spur findet sich bei Brügglihau/Dominiloch. Dort wurden die Grundmauern der 1584 erbauten St.-Niklaus-Kapelle 1953 freigelegt und konserviert. Zusammen eröffnen Emauskapelle, St. Martin und die Kapellenreste verschiedene Zugänge zur sakralen Bau- und Kunstgeschichte der Gegend.

Den Aufenthaltsschwerpunkt wählen

Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Zufikon suchen, können Sie Ihren Schwerpunkt zuerst festlegen: Flachsee und Wasservögel stehen für Naturbeobachtung, Emauskapelle und St. Martin für sakrale Kunst- und Baugeschichte, der Habsburger Weg für eine Wanderetappe mit Reussquerung. Die genannten Bahnhöfe bieten Orientierung für die An- und Abreise zur Etappe. Falls eine Exkursion Teil Ihrer Planung ist, klären Sie deren Termine vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Berikon, Widen, Arni, Wohlen, Villmergen, Niederwil, Oberlunkhofen, Dottikon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bremgarten.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.