Der Heidenweg verbindet als natürliche Brücke die St. Petersinsel mit dem Jolimont bei Erlach. Zusammen mit dem Strand, dem Stedtli und den Rebenwegen zeigt sich hier ein Ort mit unterschiedlichen Natur- und Kulturerlebnissen. Wenn Sie nach einem Hotel suchen, hilft diese Bandbreite dabei, Erlach auf die eigenen Reiseinteressen abzustimmen.
Naturwege und Angebote am See
Der Heidenweg steht unter Naturschutz. Schilf und Buschwerk entlang des Weges bieten zahlreichen Vögeln Lebensraum. Am Anfang des Heidenwegs in Erlach liegt ein Startpunkt des sechs Kilometer langen Insel-Wegs, der zwischen Erlach und der St. Petersinsel verläuft. Elf interaktive Stationen vermitteln Wissen über Flora und Fauna sowie über die Kulturgeschichte der Insel und ihrer Umgebung.
Am Strand gibt es eine große Liegewiese zum Entspannen, Spielen und Grillieren, einen Spielplatz und ein Beachvolleyballfeld. Stand-up-Paddle-Boards und Tretboote können direkt vor Ort gemietet werden. Da sich Mietmöglichkeiten und Strandangebote ändern können, empfiehlt es sich, die aktuellen Möglichkeiten vor dem Besuch zu prüfen.
Geschichte zum Erkunden
Der Freizeitpfad Hasenburg funktioniert webbasiert im Internetbrowser und verbindet interaktive Stationen mit digitalen Möglichkeiten. Er führt zu den Überresten einer mittelalterlichen Adelsburg und zu einem eisenzeitlichen Gräberfeld. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Wer sich statt archäologischer Orte eher für den Weinbau interessiert, findet mit der Räbluskurve einen Rebenlehrpfad: Neun Tafeln mit QR-Codes führen durch Erlach und die Reben am Jolimont.
Die Tüfelsburdi besteht aus drei großen Granit-Findlingen aus dem Val de Bagnes im Wallis. Dort gibt es eine Feuerstelle mit Tisch und Bänken. Es wird angenommen, dass die Tüfelsburdi, auch Teufelsburde genannt, mindestens seit der Jungsteinzeit ein Ort kultischer Handlungen war. Bei Grabungen wurden 1848 Scherben keltischer Töpfereien, Tonskulpturen und Kohlereste gefunden.
Das Museum Erlach enthält historisch wertvolle Gegenstände, Bilder, Fotos und Objekte zu verschiedenen Tätigkeiten früherer Bewohnerinnen und Bewohner. Für Besuche im Museum ist eine Anmeldung erforderlich; klären Sie diese vorab.
Eine Standardführung durch Erlach dauert eine Stunde. Sie umfasst einen 20-minütigen Rundgang durch die Altstadt und 20 Minuten im Außenbereich des Schlosses einschließlich des Schlossgartens. Eine öffentliche Führung durch Cerlier beziehungsweise Erlach wird einmal im Monat angeboten und beginnt um 11 Uhr am Anlegesteg von Cerlier. Die Anmeldefrist endet am Donnerstagabend vor dem Termin. Prüfen Sie den gewünschten Termin und die Anmeldung vorab.
Fotospot und Grand Tour
In Erlach liegt ein Fotospot der Grand Tour of Switzerland mit Ausblick auf das Schloss, das Stedtli und die St. Petersinsel. Er befindet sich an der Route der Etappe 7, die von Neuenburg hinter dem Jolimont über Gampelen und den Vully nach Bern führt. Der Fotospot ist nur zu Fuß erreichbar. Öffentliche Parkplätze gibt es im Stedtli und am Parkplatz Seestrandweg neben dem Restaurant Du Port; von dort dauert der Fußweg etwa zwölf Minuten.
Reben, Feste und Ofenhaus
In der Gegend um Erlach und auf der St. Petersinsel herrschen Molasseböden. Die Reben profitieren vom Wärmespeichereffekt des Sees und von den mikroklimatischen Vorzügen der Terrassierung. Ein eigener Wein-Akzent ist das Läsetsunntige: Das Weinfest für Kinder und Erwachsene findet jährlich im September oder Oktober an zwei Wochenenden statt. Prüfen Sie die Termine für das gewünschte Reisejahr.
Das Ofenhaus in der Altstadt ist von April bis September an jedem ersten Samstag im Monat geöffnet. Besucherinnen und Besucher können eigenes Gebäck und eigene Getränke mitbringen. Beim Angebot „Backen im Ofenhaus“ können sie beim Heizen des Holzofens oder beim Schneiden und Servieren von Pizza mithelfen. Da sich Öffnungszeiten und Teilnahmemöglichkeiten ändern können, ist eine vorherige Prüfung sinnvoll.
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