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Wer Heimisbach nach einem konkreten Thema auswählt, findet einen roten Faden in der Verbindung zu Simon Gfeller: Der Ortsname geht auf sein erstes Buch zurück, und mehrere Wanderwege greifen die literarische Geschichte auf. Daneben stehen eine Bike-Route mit ausgewiesenen Streckenwerten und Rastplätze mit Grillmöglichkeiten zur Wahl. So können Sie Ihren Aufenthalt an Kultur, Wandern, Radfahren oder einer Pause im Freien ausrichten.

Simon Gfeller und die Kultur in Heimisbach

Am 1. Januar 1968 erhielt die Talgemeinschaft des Dürrgrabens den Namen Heimisbach, benannt nach dem ersten Buch von Simon Gfeller. In der Simon-Gfeller-Gedenkstube sind Bücher und Theaterstücke des Schriftstellers sowie Teile seines Nachlasses zu sehen. Dazu gehören Briefe, Manuskripte, Tagebücher, Gemälde und Fotografien. Die Sammlung verbindet literarische Werke mit persönlichen und künstlerischen Nachlassstücken.

Auch Kultur ir Chäsi widmet sich Literatur, Kunst und Kultur. In der ehemaligen Käserei gestaltet Markus Staub diese Themen als Geschichten in Wort, Bild und Ton. Während die Gedenkstube konkret Gfellers Bücher und Nachlass zeigt, umfasst Kultur ir Chäsi ein breiteres kulturelles Spektrum. Beide Angebote geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit kulturellem Schwerpunkt.

Wandern auf literarischen Spuren

Die Rundwanderung „Rund um Heimisbach“ führt auf den Spuren des Emmentaler Schriftstellers Simon Gfeller rund um Heimisbach. Die Route „Rund um Simon Gfellers Heimisbach“ verläuft ausschließlich auf signalisierten Wegen der Kategorie Wanderweg und führt über die Höhenzüge rund um den einstigen Dürrgraben. Auf ihrem Weg kommt sie zunächst zum ehemaligen Schulhaus Thal mit der Simon-Gfeller-Gedenkstube, steigt bei Hämlismatt durch den Wald auf und erreicht bei Rötlisberg den offiziellen Wanderweg.

Eine andere Erzählung begleitet den Emmentaler Spuk- und Mordsgeschichtenweg: Sein Heimisbach-Abschnitt trägt den Titel „Mammutjagd im Heimisbach“. Der Weg führt von Trachselwald nach Kramershaus und weiter in Richtung Zollbrück bis Geilisguet. Damit stehen neben der Gfeller-Rundwanderung auch eine Route mit einem ausdrücklich benannten Geschichtenabschnitt und einer längeren Streckenfolge zur Auswahl.

Rastplätze und eine Bike-Route

Der Rastplatz Nülli bietet während einer Wanderung eine Möglichkeit zum Ausruhen und einen kleinen Grillplatz. Die Zufahrt führt über Heimisbach, Thal und Latärnegrabe; anschließend geht es über Holzsagi und Chnubel nach Nülli. Prüfen Sie vor der Anfahrt, ob die Wegführung weiterhin passt. Die öffentliche Brätlistelle Schwarzenegg bietet ebenfalls einen Platz zum Grillieren und Ausruhen und darf von allen genutzt werden.

Wer statt einer Wanderung eine Tour mit dem Velo erwägt, findet bei „Lüdere Bike“ konkrete Angaben zum Umfang: Die Route ist 25 Kilometer lang und weist 820 Höhenmeter Aufstieg auf. Im Binzgrabe folgt der asphaltierte Weg dem Binzbach talwärts bis Heimisbach. Saisonale Bedingungen können die Nutzung beeinflussen; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

Heimisbach im Emmental

Die Gemeinde Trachselwald mit Heimisbach liegt mitten im Emmental. Das Gemeindegebiet liegt in der hügeligen Landschaft der Region und rund 15 Minuten von den Regionalzentren Burgdorf und Langnau entfernt. Die Wege und kulturellen Stationen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, diese Gegend zu erleben: von Gfellers literarischem Bezug über signalisierte Wanderwege bis zu einer Radroute mit ausgewiesener Länge und Steigung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trachselwald.

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