Eine erhaltene Pierre de justice, farbige Glasfenster in der Chapelle Sainte-Bernadette und ein artenreiches Schutzgebiet zeigen unterschiedliche Seiten von Laconnex. Die Gemeinde liegt im Kanton Genf. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie zunächst klären, ob Wein, Kulturerbe oder Natur den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.
Reben, Wein und Verkostungen
Das Château de Laconnex arbeitet mit zwölf Rebsorten, aus denen heute 14 Crus hergestellt werden. Die beiden Zahlen setzen Rebsorten und Crus in Beziehung und geben dem örtlichen Weinbau eine konkrete Kontur. Auch die Geschichte des Chardonnay gehört dazu: Die Winzer Samuel & Julien Lang waren die ersten, die diese Rebsorte in Laconnex einführten.
Die Weinberge von Vinimab liegen in der Gemeinde an den Hängen Breux und Rupettes; Vinimab vinifiziert seine Weine im Domaine des Trois Lacs in Laconnex. Das Domaine du Château de Laconnex bietet Verkostungen nach Vereinbarung von Montag bis Samstag an. Das Verkostungslokal befindet sich in einem Hangar am Ausgang des Dorfs Laconnex in Richtung Soral. Aktuell werden vier Verkostungskartons angeboten: Weißweine, Rotweine, die Klassiker und Gastronomie. Prüfen Sie vor Ihrer Planung die Vereinbarung und die aktuelle Auswahl, da sich Arrangements und Angebote ändern können.
Artenvielfalt in der Réserve naturelle
Die Réserve naturelle de Laconnex entstand, nachdem Pro Natura Genève gemeinsam mit dem Staat eine Parzelle erworben hatte. Heute ist das Schutzgebiet landschaftlich sehr offen und dient im Herzen der Champagne genevoise zahlreichen Arten als Rückzugsraum. Mindestens 117 Pflanzenarten sind dort beheimatet. Bei den Amphibien umfasst die aktuelle Bilanz sechs Arten: drei Froscharten, eine Krötenart und zwei Molcharten. In Laconnex wurden außerdem 19 Libellenarten beobachtet, darunter vier in der Schweiz bedrohte Arten. Die Pflanzenzahl beschreibt die Breite der Flora; die Amphibien- und Libellenangaben heben konkrete Tiergruppen hervor.
Geschichte in Stein und Glas
Eine erhaltene Pierre de justice auf der Ebene La Feuillée, zwischen den Dörfern Laconnex und Noircier, markiert die frühere Grenze zwischen der Gerichtsbarkeit von Saint-Victor und dem Haus Genf. Der Place du Four-Banal erinnert an einen ehemaligen Gemeindebackofen. Dort buken die Großmütter den Teig ihrer Familien einmal pro Woche zu Broten von drei bis vier Pfund.
Die Chapelle Sainte-Bernadette wurde 1958 nach Plänen des Architekten Pierre Comé erbaut. Ihre Glasfenster von Jean Roll wurden am 21. September 1996 eingeweiht. Das Ensemble Chemin de croix umfasst sieben kleine Öffnungen in Grün-, Weiß-, Schwarz- und Blautönen. Sie symbolisieren die sieben letzten Stationen des Kreuzwegs.
Praktische Orientierung
Für eine Mahlzeit bietet das Café-Restaurant von Marie-Claire Colliard Genfer Küche sowie Weine aus Laconnex und Soral an. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungsdetails. TPGFlex ist ein Rufbusangebot, das auch Laconnex bedient; sehen Sie sich vor der Fahrt die aktuellen Serviceangaben an.
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