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In Küblis können Sie Dorfgeschichte mit Wegen durch alte Gassen und Aktivitäten im Freien verbinden. Im alten Dorfkern stehen noch einige ursprüngliche Bauern- und Herrschaftshäuser. Ein Wanderweg verbindet Pany, Luzein und Küblis; dazu kommen Bauwerke mit präzisen historischen Bezügen und saisonale Bike- und Ski-Routen.

Küblis liegt im mittleren Prättigau nahe der Mündung des Schanielabachs in die Landquart. Die politische Gemeinde gehört zum Kanton Graubünden und zur Region Prättigau/Davos. Ihr Gebiet reicht bis zum Jägglisch Horn. Der höchste Punkt liegt auf 2.371 Metern am Grat zwischen Jägglisch Horn und Saaser Calanda.

Dorfgeschichte und Bauwerke

Die reformierte Nikolaikirche ist ein einheitlicher spätgotischer Bau vom Ende des 15. Jahrhunderts. Das Gewölbe des Schiffs stammt aus dem Jahr 1491 und von Steffan Klain. In der Kirche befinden sich außerdem Glasgemälde der zwölf Apostel, die Augusto Giacometti 1921 schuf. So stehen spätgotische Architektur und ein Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert im selben Bauwerk.

Oberhalb des Weilers Tälfsch liegt auf dem Gemeindegebiet von Küblis die Burgruine Kapfenstein, auch Ober-Sansch genannt. An der Ringmauer sind im südlichen Bereich Abschnitte von mehreren Metern Höhe erhalten. Die Ruine ist frei zugänglich und immer geöffnet; prüfen Sie den Zugang vor Ihrem Besuch dennoch vor Ort. Das Kraftwerk Küblis stammt aus dem Jahr 1922 und ist architektonisch zwischen Industrie- und Repräsentationsbau angesiedelt.

Wanderwege und saisonale Routen

Der Weg durch die alten Gassen verbindet Pany, Luzein und Küblis und ist Teil des Wanderwegnetzes. Der Kübliser Rundweg führt über Heldenhof, Pargüetscha, Boden, Stralegg, Unterstrahlegg und Tuss sowie über die Dalvazza-Brücke nach Küblis. Damit unterscheiden sich die Wegoptionen vor allem durch ihren Verlauf: eine Verbindung zwischen drei Orten und eine Runde mit benannten Zwischenpunkten und Rückkehr nach Küblis. Auch ein Spaziergang zum Plävingersee ist eine Freizeitmöglichkeit in Küblis.

Im Sommer führt eine Fahrrad- beziehungsweise Bike-Route von Landquart in Richtung Klosters und Davos durch Küblis. Prüfen Sie vor der Fahrt die Wegbedingungen. Bei der legendären Parsenn-Abfahrt hängt der Betrieb von Schnee- und Skigebietsbedingungen ab. Die Piste beginnt auf dem Weissfluh-Gipfel auf 2.844 Metern über Meer und endet nach zwölf Kilometern und 2.000 Höhenmetern in Küblis. Die saisonale Bike-Route und die Abfahrt unterscheiden sich damit auch darin, welche Bedingungen für die Planung maßgeblich sind.

Weitere Möglichkeiten vor Ort

Die Feuerstelle Tuss liegt in einer Waldlichtung nahe dem Ufer der Landquart. Dort gibt es einen Spielplatz, mehrere Grillstellen und Holz. Wenn Sie eine Aktivität in der Halle einplanen, befindet sich die öffentlich zugängliche Kletterhalle Rätikon direkt an der Hauptstrasse in Küblis. Sie bietet Training und Kurse; prüfen Sie vor einem Besuch die Betriebsmodalitäten.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet der Bahnhof Küblis eine gute Anbindung. Er wurde behindertengerecht saniert. Zusammen mit den Wegen durch die alten Gassen, der Kletterhalle und den saisonalen Routen ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt – von Ortsgeschichte bis zu Bewegung im Freien.

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