Mormont liegt in der Gemeinde Courchavon im Bezirk Porrentruy des Kantons Jura in der Schweiz. Der Spazierweg „Sur le Chemin de Damas“ gibt einem Besuch einen konkreten Rahmen: Er ist 5 km lang, dauert etwa eine Stunde und gilt als einfach und familienfreundlich. Für einen Besuch verbinden sich hier Damassinenkultur, Landschaft und Geschichte. Routenangaben können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Details vor dem Losgehen.
Zu Fuß zwischen Courchavon und Mormont
Der Rundweg verläuft zwischen Courchavon und Mormont. Als Startpunkt kommen entweder ein Parkplatz bei der Kirche von Courchavon oder der Bahnhof infrage; legen Sie vorab fest, welche der beiden Möglichkeiten Sie nutzen möchten. In Mormont führt der Weg durch einen Obstgarten mit Damassinenbäumen; außerdem gehört ein Waldweg zur Strecke. Im Dorf ermöglicht die Route den Besuch der Damassinenbäume. Auch ein in den Fels gehauener Brunnen liegt am Weg.
Auf den Anhöhen von Courchavon passiert der Spazierweg einen Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und die sichtbare Stelle einer ehemaligen Burg, die das Dorf überragte. Die Runde verbindet damit natürliche Abschnitte mit konkreten Spuren früherer Baugeschichte.
Damassine: lokale Pflanze und Genuss
Am Weg bei Mormont gilt der Damassinenbaum als wild wachsend. Einer örtlichen Legende zufolge führten Kreuzfahrer ihn aus Damaskus ein. 1880 wurden in Mormont Damassinen-Pflaumen angebaut. So stehen eine Erzählung zur Einführung des Baums und eine Geschichte des örtlichen Anbaus nebeneinander. Der Baum ist damit zugleich ein Landschaftsmerkmal und Teil der lokalen Kulturgeschichte.
In der Ajoie wird die Damasson-Pflaume vor allem zur Herstellung des Obstbrands Damassine verwendet, außerdem für Konfitüre, Törtchen, Sirup und kandierte Produkte. Am Ende des Weges liegt ein Keller mit regionalen Terroir-Aromen, der sich als aromatisches Souvenir eignet. Ob der Keller für Ihren Besuch verfügbar ist, sollten Sie vorab prüfen.
Natur entdecken und Kultur einordnen
Die Ecole de la Nature befindet sich in der vollständig restaurierten ehemaligen Dorfschule von 1839. In ihren Räumen können Sie die natürlichen Reichtümer der Region entdecken. Sie kann Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen empfangen. Anders als der Rundweg richtet sich der Blick hier auf die Natur in Innenräumen; damit steht eine zweite Form der Auseinandersetzung mit der Umgebung neben dem Spaziergang.
Auch die Kapelle von Mormont in Courchavon besitzt Glasfenster des Künstlers André Brêchet. Die Glasfenster ergänzen die Natur- und Geschichtsthemen um einen eigenen Kunstakzent.
Der Turm setzt einen älteren Bezugspunkt: Er stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, während die ehemalige Dorfschule aus dem Jahr 1839 stammt.
Genuss im Weiler Mormont
Das Auberge-Restaurant St-Hubert im Weiler Mormont empfängt Gäste in idyllischer Umgebung mit sorgfältig zubereiteter Gourmetküche. Restaurantleistungen und Verfügbarkeit können sich ändern; prüfen Sie vor einem geplanten Besuch das aktuelle Angebot.
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