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Die Tramlinie 10 endet in Rodersdorf; wegen der Lage des Orts an einem Hügel am Jura-Nordfuss führt ihre Strecke über Frankreich. Rodersdorf liegt direkt an der Grenze zu Frankreich und gehört zum solothurnischen Leimental, einer Exklave des Kantons Solothurn, die auf Schweizer Seite vom Kanton Basel-Landschaft umschlossen ist. Wenn Sie nach einer Ferienwohnung suchen, können Sie anhand der ländlichen Umgebung und der Kulturthemen einschätzen, ob Rodersdorf zu Ihrem Reisevorhaben passt.

Ländliche Umgebung und Wege

Rodersdorf liegt in ländlicher Umgebung am Nordfuss des Jura und ist von Hügeln, Feldern und Wäldern umgeben. Im Jahr 2014 entfielen rund 31 Prozent der Gemeindefläche auf Wald und Gehölze und 54 Prozent auf Landwirtschaft. Der landwirtschaftliche Anteil war damit grösser als der Anteil von Wald und Gehölzen. Auch historische Gebäude und Bauernhäuser prägen das Ortsbild.

Die ländliche Umgebung ermöglicht zahlreiche Spazier- und Radwege. Im Leimental führen ausserdem Spazier- und Wanderwege durch hügelige Landschaft bis zur französischen Grenze. Beim Grenzübertritt nach Rodersdorf vereinigt sich der Biederthal-Bach mit dem Börsegraben zu einem geradlinigen, kanalartigen Gerinne durch das meliorierte Landwirtschaftsgebiet der Gemeinde. Wege und Wasserlauf zeigen unterschiedliche Seiten der Landschaft. Regionale Feste und kulturelle Veranstaltungen in der Nähe bieten Gelegenheit, lokale Traditionen kennenzulernen. Wenn ein Fest Teil Ihrer Planung sein soll, prüfen Sie vor der Reise die konkreten Veranstaltungstermine.

Kirche und archäologische Spuren

Die Pfarrkirche St. Laurentius ist im kantonalen Schutzverzeichnis mit Stand vom 31. Oktober 2019 als geschütztes Objekt aufgeführt. Ihr Turm ist romanisch-gotisch; Hochaltar und Statuen sind barock. Die verschiedenen Stilmerkmale geben der Kirche unterschiedliche architektonische Akzente.

Am Kleinbüel wurden bei archäologischen Ausgrabungen in den Jahren 2000 und 2001 insgesamt 57 Gräber aus dem 6. und 7. Jahrhundert entdeckt. Die Gräberreihen lagen in und um die Ruinen eines römerzeitlichen Heiligtums. So stehen am Fundort archäologische Spuren aus unterschiedlichen Epochen räumlich miteinander in Beziehung: die Heiligtumsruinen und die später datierten Gräber.

Duftgarten und Gruppenführungen

Der Duftgarten Rodersdorf entstand durch die Umwandlung einer eintönigen Tramwendeschleife in einen blühenden Duftgarten. Etwa 1.000 Duftpflanzen wurden dort eingepflanzt. Anders als bei der Kirchenarchitektur und den Funden am Kleinbüel steht hier die Veränderung des Ortsraums im Mittelpunkt: Eine Verkehrsfläche wurde zu einer gestalteten Pflanzenfläche. Damit ergänzt der Duftgarten die historischen Themen um einen eigenen Schwerpunkt auf Pflanzen und Ortsgestaltung.

Für geschlossene Gruppen sind bei der Ausstellungs-Remise des Vereins Pro Birsigthalbahn ausserhalb der angegebenen Zeiten grundsätzlich jederzeit Führungen möglich. Stimmen Sie den Besuch vorab mit dem Verein ab.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dorneck.

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