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Balsthal liegt direkt am Eingang der Klus und ist die grösste Gemeinde im Thal. Zwei Burgen und eine reiche, 3000-jährige Geschichte prägen den Ort. Zur Gemeinde gehören das Dorf Balsthal, die Klus und der Weiler Sankt Wolfgang. Für die Planung hilft die Unterscheidung zwischen einer Route mit benannten Stationen, einem Aussichtspunkt, einem Rätselerlebnis und einem saisonalen Markt.

Burgen, Museum und Geschichte

Die 3-Burgen-Wanderung Thal führt von Alt-Falkenstein über Alt-Bechburg bis zur Ruine Neu-Falkenstein. Alt-Falkenstein ist zugleich Startpunkt der Wanderung und beherbergt heute das Heimatmuseum. Die Abfolge der benannten Burgenorte lässt die Route als historischen Schwerpunkt erkennen, während das Museum einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte eröffnet.

Im Heimatmuseum Alt-Falkenstein sind dauerhaft unter anderem archäologische Bodenfunde, Versteinerungen, Waffen und Militaria, Keramik, Kämme, Stiche sowie eine Wohnausstellung zu sehen. Auch Meisterwerke der Mümliswiler Kammherstellung sind zu sehen; sie repräsentieren das Handwerk der Gegend um Balsthal. Damit begegnen sich Sammlungsobjekte, eine Wohnausstellung und ein konkreter regionaler Handwerksbezug in einem Museum.

Balsthals Geschichte zeigt sich auch in Spuren keltischer Besiedlung, darunter der Hort von Balsthal. Unter römischer Herrschaft lag der Ort an einer Strasse, die Aventicum über den Oberen Hauenstein mit Augusta Raurica verband. Die Hinweise unterscheiden sich: Der Hort steht für einen konkreten Fund im Zusammenhang mit keltischer Besiedlung; die Strasse verortet Balsthal innerhalb einer Verbindung zwischen zwei benannten Orten. Zusammen ergänzen sie das Bild der reichen, 3000-jährigen Geschichte um Siedlungsspuren und einen Verkehrsweg.

Wege zwischen Naturpark und Burgen

Der Holzweg Thal setzt einen anderen Schwerpunkt als die Burgenroute. Er verläuft im Naturpark Thal auf dem Gemeindegebiet von Balsthal und Holderbank SO. Auf dem Erlebnisweg gibt es Holz-Installationen des Künstlers Sammy Deichmann zu entdecken. Die Wege unterscheiden sich damit in ihrem Leitmotiv: eine Abfolge benannter Burgorte auf der einen Seite, Installationen aus Holz auf der anderen.

Aussicht, Rätsel und Markt

Der Aussichtspunkt Holzfluh ist ganzjährig zugänglich. Von dort lassen sich Balsthal und die Klus aus der Adlerperspektive überblicken. Der Detektiv-Trail Balsthal bietet ein anderes Erlebnisformat: Er beginnt am Bahnhof Balsthal und führt über Rätselposten zu einer Schatztruhe. Bei der Wahl zwischen den beiden Aktivitäten stehen damit Aussicht auf den Ort und Rätselerlebnis einander gegenüber.

Auf dem Naturpark Märet in Balsthal trifft man sich im Frühjahr und Herbst. Dort können zertifizierte Naturpark-Produkte aus den besten Zutaten der Region entdeckt werden. Für die Reisezeit ergibt sich ein klarer Unterschied zur Holzfluh: Der Aussichtspunkt ist ganzjährig zugänglich, während man sich auf dem Märet im Frühjahr und Herbst trifft.

Weitere Reiseziele entdecken: Gänsbrunnen, Welschenrohr.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Thal.

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