Frauenfeld bietet unterschiedliche Zugänge zur Stadt: eine rechteckig angelegte Altstadt, den Stadtgolf-Parcours und das Eisenwerk als ehemalige Schraubenfabrik. Naturthemen finden Sie im Murg-Auen-Park und auf dem Weg entlang der Murg; die Umgebung mit dem Thurtal und sanften Hügeln lädt zum Wandern und Radfahren ein. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie zwischen Stadtgeschichte, Bewegung und Kultur gewichten.
Altstadt und Geschichte
Frauenfeld ist die Hauptstadt des Kantons Thurgau und des Bezirks Frauenfeld. Die Stadt wurde 1246 erstmals schriftlich erwähnt und entwickelte sich auf dem Land des Klosters Reichenau rund um Schloss Frauenfeld. 1264 wurde Frauenfeld Eigentum der Habsburger. 1374 verliehen die Habsburger dem Herzog von Frauenfeld das Gerichtsrecht über den gesamten Thurgau, zu dem damals auch St. Gallen gehörte. Im 18. Jahrhundert wurde Frauenfeld zweimal teilweise durch Brände zerstört: 1771 und 1788.
Die rechteckige Form des Grundrisses gibt der Altstadt ein klares städtebauliches Merkmal. In ihren Gassen prägen prächtige Gesandtschaftshäuser aus dem 18. Jahrhundert das Bild und laden zu einem Rundgang ein. So lässt sich die Altstadt sowohl über ihre Gesamtform als auch über die Architektur entlang der Gassen erschließen.
Stadtgolf und Entdeckungen zu Fuß
Der Stadtgolf-Parcours umfasst 12 Stationen und führt zu einigen der schönsten Plätze der Stadt, darunter durch die Altstadt und zu weiteren Orten in Frauenfeld. Alle 12 Stationen liegen in Gehentfernung und ermöglichen es, Frauenfeld und seine Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erkunden. Die Stationen geben der Stadterkundung einen klaren Rahmen: Sie führen über die Altstadt hinaus zu weiteren Orten in Frauenfeld. Damit setzt der Parcours einen anderen Schwerpunkt als ein Rundgang, der sich allein auf die Gassen der Altstadt richtet.
Murg, Wege und Industriegeschichte
Im Murg-Auen-Park verlaufen verschlungene Wege an der Murg. Mitunter lassen sich dort Biber oder Eisvögel beobachten. Der Weg entlang der Murg verbindet ein Naturerlebnis mit einem Einblick in die frühe Industriegeschichte Frauenfelds. Er führt über zahlreiche Brücken und Stege und zeigt, wie aus dem Wasser der Murg Elektrizität erzeugt wird. Natur und Energiegewinnung stehen hier als zwei Seiten desselben Wegthemas nebeneinander.
Einen weiteren Blick auf Frauenfelds Industriegeschichte bietet das Eisenwerk. Es entstand aus einer stillgelegten Schraubenfabrik und ist heute eine Genossenschaft, unter deren Dach Wohnen, Arbeiten und Kultur Platz finden. Die Entwicklung vom früheren Fabrikbetrieb zur heutigen Nutzung ist dabei ebenso interessant wie die Mischung der drei Bereiche.
Ein anderer Schwerpunkt: der Plättli Zoo
Der Plättli Zoo zählt zu den wenigen verbliebenen Privatzoos der Schweiz, die ohne Unterstützung der öffentlichen Hand bestehen konnten. Dort leben unter anderem Löwen, Pumas, Magotaffen, Pinselohraffen, Schimpansen und verschiedene Papageien. Damit eröffnet sich neben Altstadt, Murg und Industriegeschichte ein eigener Themenbereich für den Aufenthalt in Frauenfeld.
Orientierung und Unterkunftssuche
Der Bahnhof Frauenfeld ist der zentrale Umsteigeknoten der Stadtbuslinien, die von dort in die Quartiere verkehren. Vom Bahnhof fahren außerdem zehn Regionalbuslinien sternförmig in die Region. Stadtbusse verbinden den Bahnhof mit den Quartieren, während die Regionalbusse von dort in die Region führen. Wenn Sie Busverbindungen einplanen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihre Reisetage.
Bei der Suche nach einem Hotel in Frauenfeld können Sie zunächst überlegen, welche Seite der Stadt Ihren Aufenthalt prägen soll: die Altstadt und ihre Geschichte, der Stadtgolf-Parcours, die Wege an der Murg oder das Eisenwerk. Für Wander- und Radtouren bietet auch die Umgebung einen eigenen Schwerpunkt: Sie umfasst das weite Thurtal und sanfte Hügel der Region.
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