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Wer Hörhausen als Ziel für einen Aufenthalt prüft, kann Dorfgeschichte, markierte Walking-Strecken und landwirtschaftliche Besuchsangebote in die Planung einbeziehen. Der Ort liegt auf dem Seerücken im Kanton Thurgau an der Kantonsstrasse zwischen Pfyn und Steckborn. Führungen und Hofladen-Abholungen sind an eine vorherige Anmeldung oder Terminvereinbarung gebunden; saisonale Angebote haben eigene Zeitfenster.

Dorfgeschichte und Bauwerke

Hörhausen ist erstmals im 11. Jahrhundert unter dem Namen „Huonerhusin“ urkundlich belegt. Im ältesten Teil des Ortes stehen alte Riegelbauten neben neueren Gebäuden. Diese Gegenüberstellung gehört ebenso zum Ortsbild wie die historischen Namen und Bauwerke, die sich in der Umgebung entdecken lassen.

Schloss Gündelhart wurde 1645 erbaut. Es ist rechtskräftig geschützt und als besonders wertvoll eingestuft. Im nahe gelegenen Gündelhart steht ausserdem die Pfarrkirche St. Mauritius. Der verputzte Kirchenbau mit Querannex und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm entstand zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert. Wer sich für die lokale Baugeschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Formen und Epochen statt nur einen einzelnen historischen Bezugspunkt.

Walking-Strecken und Landschaft

Im Gemeindegebiet Homburg gibt es drei markierte Walking-Strecken mit Längen zwischen 3,5 und 12,5 Kilometern. Zu den Startpunkten in Hörhausen gehören der Parkplatz an der Tägermoosstrasse und die Bushaltestelle Freihof. Die bei Freihof beginnende Strecke ist mit roten Tafeln ausgeschildert. So stehen kürzere und längere Strecken zur Wahl.

Davon zu unterscheiden ist die Rundwanderung Hörhausen, die ein Panorama auf den Untersee bietet. Für den weiteren landschaftlichen Rahmen liegt die Gemeinde Homburg auf dem Thurgauer Seerücken zwischen dem Thurtal im Süden und dem Unterseeufer des Bodensees im Norden. Von den Höhen zwischen 485 und 723 Metern über Meer reicht der Blick weit zu den Alpen. So stehen eine konkrete Rundwanderung und die Aussichtslage der Gemeinde für unterschiedliche Aspekte eines Aufenthalts.

Führungen und Angebote auf den Höfen

Das Hofgut Schloss Gündelhart bietet Führungen nach vorheriger Anmeldung oder im Rahmen einer gebuchten Veranstaltung an. Sie geben Einblicke in die Hofgeschichte und den Alltag eines Bio-Bauernhofs; Besuche bei Tieren und in den Stallungen gehören dazu. Eine Führung dauert etwa 45 Minuten und ist auf höchstens 20 Gäste begrenzt. Planen Sie diesen Besuch deshalb als vereinbarten Programmpunkt ein. Fleisch und Süssmost aus dem Hofladen des Hofguts können nach Terminvereinbarung direkt auf dem Hof abgeholt werden.

Beim Hofladen Hochstross gibt es einen Selbstbedienungsbetrieb mit überwiegend selbst angebauten Naturprodukten sowie möglichst naturbelassenen und schonend verarbeiteten Köstlichkeiten. Die Auswahl kann sich ändern. Im Blumenfeld können Besucher je nach Witterung von März bis November rund 70 verschiedene ein- und mehrjährige Blumen- und Gräserarten selbst schneiden. Die Wetterabhängigkeit und der saisonale Zeitraum sind bei der Planung dieses Angebots mitzudenken.

Der Hofladen Frei liegt mitten im Dorf und öffnet saisonal während der Spargel-, Erdbeer- und Kirschensaison sowie zu Ostern und in der Adventszeit. Prüfen Sie die aktuellen Öffnungsdaten vor einem Besuch. Auch bei der Nussbaumschule Gubler sind Besucher willkommen: An der Unterdorfstrasse 5 in 8507 Hörhausen gibt es Beratung und ein vielfältiges Sortiment an Bäumen in verschiedenen Grössen. Da sich Öffnungsarrangements ändern können, empfiehlt es sich, die Besuchsplanung vorab abzustimmen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Homburg.

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