Der Kemptweg verbindet einen rund fünf Kilometer langen Wanderweg mit Industriegeschichte und Naturkunde. Andere Angebote setzen eigene Schwerpunkte: Der Farmtrail führt zu Themen wie Landwirtschaft, Konsum und Klima; in Winterberg stehen historische Grenzsteine und Golf im Blick. Für die Ausflugsplanung helfen konkrete Streckenangaben und die Frage, welches Thema Sie unterwegs interessiert.
Wanderwege und Bewegung
Der Kemptweg ist mit 16 Orientierungstafeln ausgestattet. Zu den Wegthemen gehören industriegeschichtliche und naturkundliche Objekte; verschiedene Picknickplätze ergänzen das Angebot. Auch die Fabrikanlage von Maggi Nahrungsmitteln ist Teil des Weges: Sie wird als Höhepunkt der Industrialisierung im Kemptthal eingebunden. So treffen auf derselben Route technische Geschichte und Naturkunde aufeinander.
Für die Streckenplanung ist ein rund drei Kilometer langer Abschnitt gesondert beschrieben. Er führt von der ehemaligen Mannenberger Mühle bis zum Bahnhof Kemptthal und ist damit kürzer als der gesamte, rund fünf Kilometer lange Wanderweg. Wer die Streckenlänge in die Auswahl einbezieht, kann diese Angaben auseinanderhalten: die ungefähre Gesamtlänge und den konkreten Teilabschnitt mit seinen beiden Endpunkten.
Eine andere Trainingsform bietet der Vitaparcours im Lindauerwald. Er ist 1,8 Kilometer lang und weist eine Höhendifferenz von 10 Metern auf. Auf dem Parcours lassen sich Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft ausgewogen trainieren. Die Finnenbahn beginnt direkt beim Strickhof; sie ist 400 Meter lang und besteht aus Sägemehl und Rindenschnitzeln. Die ausgewiesenen Längen geben diesen beiden Angeboten ein klar unterscheidbares Format.
Der Farmtrail: Landwirtschaft, Konsum und Klima
Der interaktive Farmtrail ist ein Erlebnisweg in Lindau ZH. Er führt vom Strickhof bis nach Kleinikon und umfasst zwölf Stationen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Bereiche der Landwirtschaft sowie Konsum und Klima. Damit richtet sich der Weg auf mehrere Themen zugleich: Neben Landwirtschaft gehören auch Fragen des Konsums und des Klimas zu seiner Ausrichtung. Das unterscheidet ihn inhaltlich vom Kemptweg, dessen Wegbeschreibung industriegeschichtliche und naturkundliche Objekte nennt.
Grenzsteine und Kirchenkunst
Beim Werkhof Berghof in Winterberg befindet sich der Grenzsteingarten, der jederzeit besichtigt werden kann. Er zeigt Grenzsteine aus Lindau aus dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und ist der erste Grenzsteingarten im Kanton Zürich. Die zeitliche Spannweite macht den Garten zu einem konkreten Zugang zur Geschichte der Grenzsteine: Hier stehen Objekte aus mehreren Jahrhunderten nebeneinander.
Auch die Kirche Lindau bietet historische Details. Sie wurde 1896 eingeweiht. Ihre Metall- und Glaseingangstür kam 1968 hinzu und zeigt die kirchlichen Symbole Brot, Wein und Fisch. Die Jahreszahlen ordnen die beiden Angaben zeitlich ein: Die Einweihung der Kirche liegt vor dem Einsetzen der Tür. Wer sich für Baugeschichte und einzelne Gestaltungselemente interessiert, findet hier einen weiteren, eigenständigen Blick auf Lindau.
Golf und Naturlehrpfad
Der Golfplatz Winterberg verfügt über einen 9-Loch-Platz und bietet einen schönen Ausblick auf die Alpen. Der Naturlehrpfad Kemptthal befindet sich an der Raststätte Kemptthal. Dort laden die beschriebenen Möglichkeiten dazu ein, eine Pause einzulegen, sich zu bewegen und Neues zu entdecken. Diese Angebote setzen andere Akzente als die Wege mit ausgewiesenen Längen und Stationen: Beim Golfplatz ist der 9-Loch-Platz charakteristisch, beim Naturlehrpfad die Verbindung von Pause, Bewegung und Entdecken.
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