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Vier Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung liegen im Kanton Zug; sie sind verfassungsrechtlich geschützt. Dazu zählt die Moorlandschaft Zugerberg. Landschaft, See, Altstadt und Museen setzen unterschiedliche Schwerpunkte für eine Reise nach Zug. Sie können den Aufenthalt daher nach den Erlebnissen ausrichten, die Sie interessieren – von Aktivitäten auf dem Berg bis zu Ausstellungen und Schifffahrten.

Zugerberg: Aussicht und Aktivitäten zu jeder Jahreszeit

Der Zugerberg ist 1.093 Meter hoch und bietet Aussicht auf den Zugersee. Wandern, Mountainbiken und Schneeschuhwandern gehören zu den dort möglichen Aktivitäten. Mit der Standseilbahn erreichen Sie den Zugerberg in acht Minuten. Wer den Ausflug mit einer Mountainbiketour verbindet, findet am Berg einen 2,1 Kilometer langen Trail: Er führt von der Bergstation Zugerberg über Juchenegg bis zur Schönegg, der Talstation der Zugerbergbahn. Der Schwierigkeitsgrad ist einfach bis mittel; für alle Hindernisse gibt es Umfahrungen.

Auch die Höllgrotten im Lorzentobel setzen einen saisonalen Rahmen für die Planung: Sie sind von April bis Oktober geöffnet. Die Grotten sind ein Ausflugsziel für Familien, Schulklassen, Gruppen und Einzelgäste. Prüfen Sie vor der Reise die Öffnungszeiten.

Am Zugersee und Ägerisee

Der Zugersee lässt sich auf dem Uferweg erleben, der urbane Quais, ruhigere Wald- und Feldabschnitte sowie Ausblicke auf den See verbindet. Die Zugersee Schifffahrt bietet Fahrten mit Aussicht, bei Sonnenuntergang, mit kulinarischen Angeboten, für Familien und mit Musik. Ihre Schiffe verkehren täglich von Mitte April bis Anfang November; prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan.

Am Ägerisee liegt der See zwischen bewaldeten Hügeln. Für Familien gibt es dort eine Ritterfahrt, bei der die Schifffahrt selbst zum Abenteuer wird. Damit stehen zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Seen zur Wahl: ein Uferweg mit wechselnden Abschnitten am Zugersee und eine thematische Fahrt auf dem Ägerisee.

Altstadt und Museen

Am Rand der Zuger Altstadt befindet sich das Museum Burg Zug in einem verwinkelten Bauwerk. Es ist das älteste noch erhaltene weltliche Gebäude der Stadt und hat eine fast 900-jährige Geschichte. Die Dauerausstellung vermittelt die Geschichte der Stadt und des Kantons Zug seit dem Mittelalter. Für Familien bietet das Museum digitale oder analoge Schnitzeljagden durch das Haus an.

Das Museum für Urgeschichte(n) Zug widmet seine Dauerausstellung archäologischen Funden aus dem Kanton: Der zeitliche Bogen reicht von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter. Ein Schwerpunkt der permanenten Sammlung liegt auf der Pfahlbauzeit; zu sehen sind Fundstücke aus drei UNESCO-Welterbe-Stationen. In der offenen Werkstatt können Besuchende selbstständig ein Souvenir nach dem Vorbild jungsteinzeitlicher Funde herstellen. So stehen in den beiden Museen unterschiedliche Zugänge nebeneinander: die Geschichte von Stadt und Kanton im Museum Burg Zug und archäologische Funde aus verschiedenen Epochen im Museum für Urgeschichte(n).

Kirschen und Zuger Spezialitäten

Bei einer Führung der Confiserie Speck wird vor den Augen der Besuchenden eine Torte hergestellt. Anschließend genießen sie im Café nebenan ein Stück Zuger Kirschtorte und einen Kaffee. Der Zuger Chriesimärt ergänzt diesen Bezug zur Kirsche: Chriesibauern bieten dort neben frischen Kirschen unter anderem Zuger Kirsch, Kirschtorten, Chriesiwürste und weitere regionale Spezialitäten an. Auch der Chriesisturm gehört zur Zuger Altstadt: Seit 2009 findet dort ein Rennen durch die Altstadt statt.

Ob Sie den Schwerpunkt auf Bergaktivitäten, Wasser, Kultur oder Kirschen legen: Die Angebote geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung Ihrer Zeit in Zug. Saisonale Angaben sind besonders bei der Schifffahrt und den Höllgrotten wichtig; die genauen Fahrplan- und Öffnungszeiten sollten Sie vor dem Besuch prüfen.

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